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blitzte. Keiner wußte, wie dieser Mann in die Welt ge-kommen war. Er war durch die Barmherzigkeit fremderHände erzogen, und hatte in verstecktem Dunkel, Elend undLumpen seine Kindheit verlebt, und war plötzlich als Nach-folger eines alten verstorbenen Negers an dem einträglichenNebergang erschienen, wo ersetzt stand. Erziehung war ihmgänzlich unbekannt und auch die Liebe. In jenen festlichenHallen in St. Giles, wo der, welcher LoirdonS Leben ken-nen lernen will, oft den Knaben, der früh sein Pferd hielt,des Abends fröhlich mit seiner Erwählten tanzen sehenkann, war unser Kehrmann von so spartanischer Strenge,wie Karl XU.! lind der Arme hatte seine gute Seiten.Er hatte ein lebhaftes Gefühl für Freundlichkeit-— er hattewenig genug erfahren, um diese köstliche Sache wegen ihrerSeltenheit nur noch mehr zu schätzen! — und obgleich erdas Geld liebte, konnte er es doch weggeben, (wir wollennicht sagen gern, aber doch weggebe»,) nicht für die ein-fache Armuth, (denn er hatte selbst zn sehr gedarbt, und wargegen das Darben selbst zu gleichgültig geworden, um dieEmpfindungsfähigkeit zu besitzen, die das Mitleid bedingt,)aber jedem seiner Bekannten, der ihm einen Dienst geleistetoder nur die trübe Nacht seines Herzens mit einem freund-lichen Lächeln erhellt hatte; er war ehrlich — ehrlich wieKeiner. Man konnte ihm Gold ungezählt anvertrauen!Durch den schwerfälligen ErdenkloS, den menschliche Pflegenicht geformt, Bücher nicht belehrt, des Priesters feierlichesWort nicht unterrichtet hatte, schimmerten doch schwacheStrahlen aus der großen Vaterquelle der Gottheit. Er