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waren Balkon an Balkon, — Fenster an Fenster angefüllt,wie ein ungeheures Theater. Die lange Straße hinaufnach Whitehall erblickte das Auge dieses Publikum — einVolk; und der Blick war begrenzt von der Stelle, wo Karl I.aus dem Banketsaal auf das Schaffst geschritten war.
Die Feierlichkeit war vorüber; der Zug war langsamvorbeigeschritten; das letzte Hurra war verstorben. Diedichtgedrängte Menge, nachdem sie noch ein Weilchen denRedner Hunt, der das eiserne Gitter unweit der Westminster-halle erklimmt hatte, um seine behäbige Person im Hof-kleid zu präsentire», angegafft hatte, entfloh dem Regen,der sich jetzt zur Unzeit ergoß, und theilte sich in große Mas-sen oder langgestreckte Colonnen.
In dem Theilc Londons, der gewissermaßen eine Grenzezwischen seiner alten und seiner neuen Welt bilvet, durchden wir auf der einen Seite nach Westminster gelangen oderdurch jene Oeffnung des Strand, die an endlosen Reihenvon Läden, welche auf dem Platze der alten Paläste derBuckinghams und Southamptons, der Salisburys und derEretcrs, vorbei in das Herz der City führt, während wirauf der andern Seite die Stadt der Aristokratie und Litera-tur, der Kunst und Mode erreichen, wo vordem der Jagd-grund von Marylebone unb die binsenreichen GewässerPimlicos sich befanden — auf dieser Grenze (dem Neber-gang vom Opernhaus am untern Ende von Haymarketnach dem Anfang von Charingcroß, stand eine Person, derenunzufriedenes Gesicht in seltsamem Widerspruch mit derallgemeinen Freude und Lebendigkeit des Tages stand. Diese