können. Der Blick eines Squire auf einen Kvrngesetzkom-inissär, oder eines Crockforddandys auf einen plaitirtenStutzer der Regentstraße hätte nicht verachtungsvoller sehnkönnen.
„Still!" sagte der Wanderer schroff und wendete ihmden Rücke» zu.
Percival verfärbte sich, und, sollen wir es sagen? warnoch Knabe genug, um die Faust zu ballen. Schwerlichhätte cr sich vor der Kraft dieser langen Arme und derBreite dieser herkulischen Brust gefürchtet, wäre er nursicher gewesen, ob es schicklich seh, ein so unhöfliches Wortim kunstgerechten Faustkampf zn rächen. Das „Still!"verdroß ihn sehr. Aber der Fremde, der jetzt auf der an-dern Seite des Hügels stand, sah so ruhig und in Gedankenverloren aus, daß der Aerger des Jünglings bald erstarb.
„Und eigentlich," brummte Percival vor sich hin, „würdeich eben so stolz sehn wie er, wenn ich so arm wäre. Doches ist seine Schuld, daß er zu Fuß nach London geht, wäh-rend ich ihn hätte mitnehmen können. Komm, Beau!"
Das Gesicht immer noch etwas gcröthet und den Hutunbewußt herausfordernd auf die Seite gesetzt, ging Perci-val langsam nach seiner Britschka zurück.
Als der leichte Wagen, gezogen von vier Postpfs>dcn,in einer Staubwolke unten am Hügel verschwand, sah derWanderer ihm einen Augenblick nach und sprach vor sichhin: „Ja, eine schöne Aussicht für die Neichen — ein schö-nes Feld für die Armen!" Im Ton dieser Worte lag un-endlich viel; es sprach sich darin aus der Stolz, die Hoff-