zurückgekehrt. AuS meiner verstorbenen Schwester Testa-ment erseheich, daß sie ihre einzige Tochter unter unseregemeinschaftliche Vormundschaft gestellt hat. Ich wünschejetzt sehnlich, an der Ausübung dieses Amtes Theil zu neh-men. Ich stehe allein in der Welt und bin seit längererZeit leidend, da mich ein Schlagfluß des Gebrauchs meinerGliedmaßen beraubt. Unter solchen Umständen ist eS umso natürlicher, wenn ich der einzigen Verwandten, die mirnoch übrig ist, gedenke. Meine Reise nach England hatmich so erschöpft und alle Bewegung macht mir so vielSchmerzen, daß ich Sie bitten muß, mir zu verzeihen, wennich meine Nichte nicht selbst abhole. Ich bin jedoch über-zeugt, daß Ihre Güte Sie antreiben wird, anir den Trostihrer Gesellschaft zu verschaffen, sobald Sie nur die geeig-neten Anordnungen für die Reise getroffen haben. Indemich Sie bitte, Helenen in meinem Namen die Versicherungzu geben, daß ich sie so empfangen werde, wie ich es demKinde meiner Schwester schuldig bin, und indem ich mitUngeduld Ihrer Antwort entgegensehe, empfehle ich michIhnen als
Ihre ergebenste Dienerin
Lucretia Dalibard."
8. Ich kann kaum wagen, Sie zu bitten, Helenenselbst nach der Stadt zu bringen, aber ich würde mich freue»,wen» Sie, durch andere Beweggründe zu dieser Reise ver-anlaßt, mir Gelegenheit gäben, Sie wieder einmal zu sehen.Ich wünschte außer den Einzclnheiten über meine Schwe-ster, dieSie mir wahrscheinlich erzählen können, etwas von
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