in Westfalen.
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Nonnenempore. Alle Gewölbe ohne Rippen, im Mittelschiff kuppelartigzwischen spitzbogigen Quergurten. Die langen schmalen, meist rundbogigenFenster zu zwei oder drei in Gruppen. Die Seitenschiffe unter Giebel-dächern. Der gerade Schluss des Altarhauses spätgothiseh.
HrringhailSfii bei Corbach. Kirche der zu Adorf ähnlich.
Umfeld bei Lippstadt. Die einschiffige Nonnenkirche, aus einer ro-manischen spätgothiseh umgebaut.
Hohenrode bei Rinteln. Einschiffige gewölbte Kirche, geweiht 1172und 1440 erweitert. (Vergl. Lotz 1, 30G.)
Hörste bei Lippstadt. Die Kirche, der zu Boke vollkommen ähnlich,jedoch mit in der Mauer ausgesparten Apsiden am Ostende der Seitenschiffe.
Höxter. Die Kilianskirche, eine Pf'eilerbasilika mit gerade scliliessen-dem Chor, Nebenapsiden an den Kreuzarmen und zwei spätroman. West-thürmen neben dem wagerecht geschlossenen Zwischenbau. Das Schiff,ursprünglich flach gedeckt, hat bereits in roman. Zeit eine Ueberxvölbungin Doppeljochen erhalten; ebenso die niedrigeren Kreuzvorlagen. DieHalbsäulen an den einfachen Pfeilern, welche die Gewölbegurte tragen,zeigen mannichfaltiges Ornament der Capitäle mit Adlern, Drachen, Pflan-zen etc. und Eckblattbasen. Der Chor hat goth. Gewölbe; das sildl. Seiten-schiff ist in spätgoth. Zeit verdoppelt. (Liibke Taf. 4 Fig. 6.)
Huckarde bei Dortmund. Die Kirche, ein aus zwei Jochen bestehenderHallenbau mit westlichem Thurm und gothischem polygonen Chorschluss.Hie sehr schmalen Seitenschiffe enden in flachen Wandapsiden. (LiibkeTaf. 11.)
Hiisten bei Arnsberg. Die Kirche, eine aus drei gleich langen, in Ap-siden schliessenden Schiffen bestehende kleine gewölbte Pf'eilerbasilika mitwestlich vorgelegtem Thurm. Die breiten Hauptpfeiler der drei Doppel-joche mit Pilastervorlagen, die Zwischenpfeiler schmäler. Die Seitenschiff-gewölbe ohne alle Gurtungen. An der Nordseitc ein reicher gestaltetesPortal. (Lübke Taf. 3 Fig. 4. Taf. 4.)
Idensen ’) bei Wunstorf. Die Kirche in einschiffiger Kreuzform, mitder innerlich durch einen Blendbogenkranz über frei stehenden schlankenWürfelknaufsäulen geschmückten, äüsserlich polygonen Apsis an der Ost-seite der Vierung, zwei Wandapsiden in den Kreuzarmen und einem West-thurm von der Breite des Schiffes : spätroman. Gewölbebau mit kuppel-artigen Gewölben, deren Quer- und Kreuzgurte auf Halbsäulen basiren,mit denen die Wandpfeiler besetzt sind. (Hase, Baudenkm. Niedersach-sens. Heft 4. Sp. 133—140 und Taf. 31 f. — Lübke, Kunst in West-falen. Taf. 13 Fig. 5—7.)
Iserlohn . Kirchspielskirche, götli. Umbau einer kreuzförmigenBasilika. — Theile der spätgoth. Oberen Stadtkirche.
Kappel bei Lippstadt. Die Nonnenstiftskirche, eine verstümmelte ge-wölbte Pfeilerbasilika mit gerade geschlossenem Chor, aber ehemals mitzwei Nebenapsiden an den Kreuzarmen. In den Seitenschiffaxen zwei West-thürme, verbunden durch den horizontal geschlossenen Zwischenbau. Den
1) Fiedeler, Zur Gesch. des Dorfes Idensen, in der Zeitsehr. des histor. Ver-eins für Niedersachsen. 1856. 2, 88—114.
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