in Thüringen und Sachsen.
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Pforla bei Naumburg a. d. S. Das gotliisch umgebaute Lang- unclQuerhaus der Cisterzienserkirche enthält noch den Kern eines roman.Baues aus dem XII. Jalirh. — Die Abtskapelle, ein einschiffiger Ge-wölbebau (also unter den Rundbauten S. 23 zu streichen) im spätroman.Stil, mitpolygoner Apsis, (Puttrich, Denkm. II. Serie Pforta. Bl. 8—10.)
I'ortilz bei Leipzig. Dorlkirche mit einspringendem Altarhaus.
Pötnitz bei Dessau. Die Kirche des ehemaligen, 1108 gestiftetenKlosters : eine der Seitenschiffe beraubte spitzbogige Basilika mit (neuem)Thurm über dem Kreuz, in deren Arkaden ganz ungewöhnlich zwei Pfeilerzwischen zwei Säulen stehen. Ziegelbau mit Hausteindetails. (Puttrich,Denkm. I. Serie Anhalt. Bl. 7 und 10.)
Pliesuitz bei Dresden. Unter der spätgoth. Kirche mit Thurm von1204 angeblich eine roman. Krypta.
(tueilliiiburg. Die Stiftskirche, *) deren zu ebener Erde belegeneKrypta (oben S. 291 und 297 Fig. 129 f. und 141) Chor und Querschiffumfasst und noch mit einem unterirdischen Nebenraume versehen ist, eineBasilika, in welcher je zwei Säulen mit Adlercapitälen zwischen zwei Pfei-lern stehen, mit zwei Westthürmen, die einen Emporenbau einschliessen.Am Aeusseren statt, der Lisenen sparsame Halbsäulen, die zu den Bogen-und Bestienfriesen emporlaufen. Die Fenster haben eine Wulstumfassungüber Säulehen am Gewände. Die grossartige, jetzt in der Restauration be-griffene Kirche ist der nach einem Brande von 1070 angefangenc und 1129geweihte Bau, enthält aber Theile, die aus der Zeit vor dem Brande her-rühren ; der Chor ist gotliisch von 1320. (Hartmann, in Hase’s Bau-denkm. Heft 7. [II, 1.] Sp. 193 ff. und Taf. 49—52.— Förster, Denkm.8, 9 —12 und 1 Taf.) — Die Klosterkirche St. Wiperti, 1 2 ) eine einfacherundbogige Pfeilerbasilika (jetzt verstümmelt und profanirt), an welcher1266 noch gebaut wurde. Die Krypta 3 ) (oben S. 12) aus dem X. Jahrh.besteht aus drei Schiffen von ziemlich gleicher Breite mit halbrundemSchluss, um den die Seitenschiffe einen Umgang bilden, und ist mit Tonnen-gewölben gedeckt, die von einem wagerechten Gebälk getragen werden,welches auf wechselnden Pfeilern und Säulen mit verschieden gebildetenKnäufen ruht. (Kugler, Kl. Sehr. 1, 593 ff.)
(luerfurt unweit Merseburg. Die Schlosskirche, fast in der Grundformdes gleicharmigen Kreuzes mit drei Apsiden an Chor und Querschiff, flachgedeckt und mit einem achteckigen Kuppelthurm über der Vierung; amWestende eine Empore. (Puttrich, Denkm. II. Serie Eisleben. Bl.12—16.)
Knsephas bei Altenburg. Der Chor und der Westthurm der im Uebrigenmodernen Kirche. (Sprenger, in der Zeitschr. für Bauwesen. 1863. Bl. 65.)
1) Ranke, E. F., u. Ivugler, F z., Beschreib, u. Gesch..der Schlosskirche inQuedlinburg. Mit 8 Taf. 1838. (Auch in Kugler, Kl. Sehr. 1 , 540 — 639.) —Steuerwaldt, W., u. Virgin, C., die rnittelalterl. Kunstschätze im Zittergewölbeder Schlosskirche zu Quedlinburg, nebst mehreren Ansichten des Stifts. 1855.
2) Hart mann, Alfr., Kirche des Kl. St. Wiperti zu Quedlinburg, in der Zeit-schrift für Bauwesen. 1853. Sp. 141—144 u. Taf. 25.
3) Hase, C. W., die Krypta der Klosterk. St. Wiperti in Quedlinburg, in derZeitschr. des Architekten- etc. Vereins für das Königr. Hannover. VIII. 4 mit Abbild.