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Der Realismus.
erklärt Nomy de Gourmont^); „es handelt sich nicht um einenVorsatz oder eine Verabredung; es ist kein Losungswort aus-gegeben worden; kein Kreuzzug wurde veranstaltet; wir habenuns Jeder einzeln mit Grauen von einem Schriftthum ent-fernt, dessen Niederträchtigkeit uns erbrechen machte. Undübrigens empfinden wir vielleicht noch weniger Ekel als Gleich-giltigkeit. Ich erinnere mich, daß wir beim vorletzten RomanZolas unter acht oder zehn Mitarbeitern des Lleronrs deTrance" (einer symbolistischen Zeitschrift) „keinen finden konnten,der die Lots Irumuino ganz gelesen oder sich bereit gefundenHütte, sie genug aufmerksam zu lesen, um das Buch zu be-sprechen. Diese Art Bücher und die Methode, die sie eingibt,scheinen uns so alt, so von Anno dazumal. Weit entlegenerund veralteter als die verrücktesten Trutzschriften der Romantik."
Von den Jüngern Zolas, denen, die an seinen „Abendenvon Medan" theilgenommen haben, und dem Nachwuchs, dersich ihm später anschloß, ist kaum einer seiner Richtung treugeblieben. Guy de Maupassant hatte sich, ehe er als unheil-bar Wahnsinniger in eine Irrenanstalt gesperrt werden mußte,zuletzt immer mehr dem psychologischen Roman zugewendet.Joris Karl Huysmans haben wir in seiner neuen Häutung alsDiaboliker und Decadenten kennen gelernt, der für den Natura-lismus nicht genug bittere Worte finden kann. I. H. Rosnyschreibt jetzt Romane, welche in der Steinzeit spielen und dieEntführung einer kurzschädeligen braunen Vorarierin durch einenlangschädeligen, hochwüchsigen und weißhäutigen Arier zumGegenstände Habens. Als Zolas Roman Nsi-rs« erschien,hielten fünf seiner Schüler, Paul Bonnetain, der schon genannteNosny, L. Descaves, P. Margueritte und H. Guiches, es fürnöthig, in einer öffentlichen Kundgebung mit etwas drolliger
Jules Huret, a. a. O. S. 1o5.
-) I. H. Rosny, Vamiroli. Paris, I8!>2.