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Die Jch-Sucht.
kein Geistlicher mehr. Kroll. Ja, aber — dein Kinder-glaube? Rosmer (aufstehend). Ich habe ihn aufgegeben...Friede, Freude und Versöhnung müssen wieder in die Gemüthereinziehen. Deshalb trete ich jetzt hervor und bekenne offen,was ich bin... Rebekka. So, nun ist er aus dem Wege zuseinem großen Opferfest." (Man beachte diese rein theologischeBezeichnung der That Rosmers.) „Rosmer. Mir ist soleicht, nachdem es vorüber... Ich weiß die Zeit nicht mehr,wo mir so leicht ums Herz gewesen wäre wie jetzt. Ach, eswar wahrhaftig gut, daß ich es gesagt habe." Wie Rosmer,so beichtet auch Rebekka vor Rektor Kroll (S. 69 ff.): „HerrRektor, wir nennen einander du — Rosmer und ich. DasVerhältniß zwischen uns hat es mit sich geführt... Setzen wiruns. Alle drei. Ich werde jetzt Alles sagen. Rosmer (sichunwillkürlich setzend). Rebekka, was ist über dich gekommen!Diese unheimliche Ruhe — was soll das bedeuten? Rebekka.Ich will nur erzählen... Jetzt muß es heraus. Nicht du warstes, Rosmer. Du bist ohne Schuld. Ich bin es gewesen, ich —die Beate aus jenen Weg des Wahnsinns gelockt hat. . .Auf die Wege — die zum Mühlbach führten. Nun wißt ihres beide... Rosmer. Hast du jetzt Alles gebeichtet, Rebekka?"Nein, noch nicht Alles. Aber sie beeilt sich, die vor Kroll be-gonnene Beichte vor Rosmer zu vollenden (S. 78): „Rosmer.Hast du noch mehr zu gestehen? Rebekka. Das Größtebleibt noch. Rosmer. Das Größte? Rebekka. Das, wasdu nicht einmal geahnt hast, das, was allem klebrigen Lichtund Schatten gibt" u. s. w.
In der „Frau vom Meer" beichtet Ellida (S. 19) Arnholmdie Geschichte ihrer wahnsinnigen Verlobung mit dem fremdenSeemann. Arnholm sieht die Nothwendigkeit dieses grund-und zwecklosen Bekenntnisses so wenig ein, daß er verwundertfragt: „Welchen Zweck hat es dann, mir zu erzählen, daß Siegebunden waren?" „Weil ich Jemand haben muß, dem ich