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2 (1893)
Entstehung
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173
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IV. Der Ibsenismus.

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der Mutter; aber natürlich ist der Vater ebenfalls schuld."Und S. 79:Deines Vaters leichtsinnige Grundsätze, du hastsie alle geerbt. Keine Religion, keine Moral, kein Pflicht-gefühl." In denGespenstern" hat Oswald von dem merk-würdigen Pariser Arzte, der ihm sagte, daß er gehirnerweichtsei, erfahren, daß er sein Nebel vom Vater geerbt habe?)Regine, die uneheliche Tochter des verstorbenen Ulving, artetvollständig ihrer Mutter nach (S. 70):Regine. Mutter ^war also auch eine solche Frau Alving. Deine Mutterhatte viele gute Seiten, Regine. Regine. Ja, aber trotzdemwar sie Zuweilen habe ich mir das wohl gedacht... Einarmes Mädchen muß seine Jugend ausnutzen... Und ich habeauch Lebensfreudigkeit in mir, gnädige Frau. Frau Alving.Ja, leider; aber wirf dich nicht fort, Regine. Regine. Nun,wenns geschieht, so hat es wohl geschehen müssen. Artet Oswaldseinem Vater nach, so arte ich vermuthlich meiner Mutter nach."InRosmersholm" wird Rebekkas Nymphomanie daraus er-klärt (S. 6567), daß sie die uneheliche Tochter einer sittlichanfechtbaren Lappin ist.Ihr Gebühren halte ich für eineFolge Ihrer Herkunft", sagt ihr der Rektor Kroll. Rosmerlacht niemals, weil dasso in der Familie liegt" (S. 58).Er istein Sprößling der Männer, die hier auf uns herab-sehen". Erwurzelt tief in seinem Geschlecht" (S. 65). InderFrau vom Meere" sagt deren Stieftochter Hilde (S. 32):Es sollte mich gar nicht wundern, wenn sie uns eines schönenTages verrückt würde... Ihre Mutter wurde ja auch verrückt.

') Gespenster, S. 54:Oswald. Und schließlich sagte er dann:schon seit Ihrer Geburt haben Sie diese wurmstichige Stelle; ... ichverstand ihn anfangs nicht und bat ihn um eine nähere Erklärung.Und da sagte der alte Cyniker: ... die Sünden der Väter werdenan den Kindern heimgesucht." Und S. 74:Oswald. Die Krank-heit, welche ich als Erbtheil bekommen, die (zeigt auf die Stirnund fügt ganz leise hinzu) die sitzt hier."