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7,2 (1832) Die Kreuzzuege des Königs Ludwig des Heiligen und der Verlust d. heiligen Landes
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780 Geschichte d c r K r c n z z ü g c, Buch VIII. K a p. XXH.

unternahmen, jedoch keine Gelegenheit fanden, den Saracene»zu schaden Alle Bemühungen des Papstes für das hei-

lige Land blieben fruchtlos; kein christlicher Fürst war geneigt,die Wiedereroberung des heiligen Grabes zu versuchen, und eswürde auch kaum möglich gewesen seyn, in Syrien, nach-dem die Sultane Bibars, Kalavun und Aschraf fast allehaltbaren Platze zerstört hatten, wieder festen Fnß zu ge-winnen. Als Nikolaus der Vierte am Sonnabende vorOstern, dem fünften Tage des Aprils »292, starbda war noch nirgends ein Heer von Kreuzfahrern versam-melt; und dem Könige Eduard von England, welcher bishersein Krcuzgclübde nur benutzt hatte, um eine Geldverwilli-gung nach der andern aus dem Ertrage des Zehnten derkirchlichen Einkünfte zu fordern '"), war die lange Erledi-gung des apostolischen Sitzes nach dem Tode des PapstesNikolaus sehr gelegen, um der Erfüllung seines Gelübdessich zu entziehen und Geld, Waffen und Mannschaft, welcheer unter dem Vorwände der Kreuzfahrt zusammen gebrachthatte, zum Kriege gegen den König von Frankreich zu ge-brauchen '*6).

Die nächsten Nachfolger des Papstes Nikolaus des Vier-ten betrachteten zwar die Wiedereroberung des heiligen Lan-des als ein Ziel, welches sie pflichtmaßig zu verfolgen hat-ten, und noch in den ersten Jahrzehnten des vierzehntenJahrhunderts zeigten sich einzelne Spuren einer Begeisterung

i 4 Z) IVlarini Larnrti seoreca üäe-lium oruois käl). Hl. karg rz ea^i. r2zr. Diese Unternehmung gabwahrscheinlich die Veranlassung zudem Gerüchte, welches die »nualesColmarieuses ( a. rLgo tu dlrsnsiiLecixrr. rer. Oerm. 2 '. H. x>. 25) mit-theilen: kapa l^ioolau? misir in s.ä-

jutorium terrae eanotae I-X willLamilirum irro^riis expensis.

»44) I^ainalüi ann. cooles, ad «.1392 H. 17.

>§Z) RainalZ. I. 0. Z. 6LZ.

146) Ouil de NanKraeo eikrou. acl

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