Thciliicihme deSAbendlandcS an dem Veilnste d. heil. Landes. 7/5
Hauptleuteil der Kreuzfahrer geherrscht hatte und daßdie Einwohner der reiche» Stadt durch ihre Ueppigkeit undLasterhaftigkeit das göttliche Strafgericht, welches über sieergangen war, sich zugezogen halten so wurde dennochdie Anschuldigung ausgesprochen, daß der Papst, die Cardi«näle und alle übrige Prälaten nicht weniger als die Könige,Fürsten, Barone und Ritter einer strafbaren Fahrlässigkeitsich schuldig gemacht hatten, indem von ihnen die Unglück-liche Stadt Ptoleinais einsam und verlassen, wie ein Schafunter Wölfen, den Feinden des christlichen Glaubens preis-gegeben worden sey "2). Die Vorwürfe, welche dem Papste
130) Unsere obige Erzählung deS Ver-lustes von PtolcmaiS giebt hinlänglicheBeweise von der Zwietracht, durchwelche die Anwendung zweckmäßigerMaßregeln zur Verlheidtgung derStadt gehindert wurde, und alleChroniken klagen über die Uneinigkeitder Gewalthaber von PtolcmaiS.clausa euren, oaptiouls eLolaou, sagtPtolemäuS von Lucra silier, cooles.XX.IV. 03. >1. nqst) sertur lliipicx.bin.r kuir ciiv-crsitas voluutatum irr
baut in regimiuc sivo äokcusioucterrae, krank LUkcm rNiäcin Sex vclsezoeni äouiini, victeliock lemplarii,Irospilalarii, llrenronrci, oonsnl I>i-sauus, Ncx Oz-pri, Ucx llarolu-,iteu, ^atriarclia. I'roptcr iiauo igi-turcirvcrsitalein öoiäauus iuvalesoikast cxpuguanstum oivitarem, ouiarameu iucxzauguahtlis stioererur. 3e-ouucla s causa) kuir slulrilia orucc-kigualorum. UcbrigcnS ist es über-trieben, wenn Willani s Historie lio-reutine VII. ,g'. p. ZS7) sagt, das, inPtolcmaiS itebzehn Gerichte über Le-ben und Tod erkannten (Iiavoauo 17signuriv üi -angue-, waS tni LLider-
spruche steht mit der oben Kap XiS. SS7 folg, entwickelten Gerichtsver-fassung des Königreichs Jerusalem.Dgl. ^uiialcs HcnriciLicrorris < inOaiilsit teckion. aiitig. IV x. Log
Ltruvc 0 . t. p. 574 ) ast 0. ragr undviele andere Chroniken.
rZr) Soräaui Oirroir. apuck Naiuak-ckuill .ist a. rogr h. 7 und viele an-dere Chroniken.
IZ 3 ) aVnou. ste cxoist. -Looours It.rz. p. 733. 78-3. Dieser Schriftstellererhebt, nachdem er diese Anschuldi-gung ausgesprochen hat, bittere Kla-gen über die zu seiner Zeit herrschendePrachtliebe der geistlichen und weltli-chen Großen, welche von den GüterndcS Gekreuzigten, die zu fromme»Zwecken verwandt werden svllren,Thürme und hohe Paläste laula»summa,) bauen und dieselben mitkostbaren Gemälden schmücken ipioru-
uaurl, fleischlichen Lüsten und de»Habsucht ergeben sind, ibre Unterlha-nen durch Erpressungen quälen, denFrieden ihrer Nachbaren stören unddie Belustigung der Jagd höher ach-