Verlust der übrigen syrischen Städte.
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Der Verlust von Ptolemais erregte eine so allgemeineBestürzung und Verzweiflung unter den Christen, welchebis dahin noch einzelne syrische Städte und Burgen behaup-tet hatten, daß sie jeden fernern Widerstand gegen die Machtdes Sultans Aschraf für unuütz achteten. Schon am Abendedes Tages, an welchem Ptolemais von den Saracene» er-obert wurde, schifften die bisherigen fränkischen Bewohnervon Tyrus sich ein und überließen diese wichtige Stadt denSaracenen, welche am andern Tage davon Besitz nah-men Die Templer, welche aus Ptolemais entflohen
waren und nach Sidon sich begeben hatten, machten zwarAnstalten, diese Stadt zu vertheidigen, und befestigten die dor-tige auf einer Insel liegende Burg; als aber der EmirSchadschai welchem der Sultan Aschraf die Veendi-
Sultan vorgelessn und setzten ihn InErstaunen. Makrlsi führt hierauf ei-nige Verse an, in welchen die Ver-treibung der Christen aus Syrien vor-bergesagt wurde. Diese Verse, welchedey Nainaud i>. 57z. 57g arabisch undin französischer Uebersetzung sich fin-den , hatte der Scheich SchcrfeddinBusiri, Verfasser des Gedichtes, wel-ches den Namen Bordah führt, ausdem Mundo eines Mannes, der ihmIm Traums erschien, gehört zu derZeit, alS der Sultan zur Belagerungvon Ptolemais auszog; sie sind abersehr unerheblich. Nach dem Llironi-co„ orfl eg. -reuton. x. 763 hieltder Sultan zu Ptolemais nach derZerstörung der Stadt noch So odergo Söldner zur Bewachung, welchegegen dis dahin kommenden deut-schen Pilger, die sie an ihrem Gangeerkannten, freundlich sich betrugen,ihnen sicheres Geleit gaben und mitdenselben wider das Verbot ihres Ge-setzes Wein zu trinken »siegten-
117) Marin. Sanur. rzr (vay.22). Io. Iper. p- 771. Lpitome Iri-eror. I>eNor..saei x. gkg. Auch nachAbulssda s-r. v. g>. yg) entflohen dieFranken aus TyruS- Nach dem 6I110-nioon s. I-ctri Lrkurtense sp. 2gg):Leguisira eivitate .-rooonensi Zolfla.„ns oli.-eflit oivitatem I^ri, giiaoinkra pauoos flies a Saraoenis simi-liter capt-l fuit. Nach Abulfeda fieldie Einnahme von Sidon, Berytuslind Tyrus <in dieser Ordnung wer-den diese Städte genannt) in den Mo-nat Radscheb 6yo (vom 3o. Jun. b>Szum ay. Jul. i2yr). Nach AbulmarHasen l be» Reinaud x>. Z7Z) dauertedie Zerstörung der christlichen Herr-schaft in Syrien noch ungefähr einenMonat; und diese chronologischenAngaben des Abulfeda scheinen dahereben so wie die oben l Anm. zz) be-zeichneten um Einen Monat zu spätzu fallen.
H8) ^dulkefls. 1.0. Bey MatlnusSanUtUS : Segel.
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I. Ehr.
-091.
-8- Mai
ih. Mai