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7,2 (1832) Die Kreuzzuege des Königs Ludwig des Heiligen und der Verlust d. heiligen Landes
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768
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768 Geschichte dcc Kccuzzügc. B u ch VIII. K a p. XXII.

^ie arabischen Geschichtschreiber rechtfertigen diese grausameWertbrnchigkeit durch die Behauptung, daß die Christennicht nur nach dem Abschlüsse des ersten Vertrages die drey-hundert Türken, welche als Besatzung in das Tempelhausgelegt waren, tödteten, sondern auch einen Emir erschlugen,welcher von dem Sultan gesandt war, um den Frieden wie-der herzustellen, außerdem auch vor ihrem Abzüge aus demTempelhause allen Lasithieren, welche sie zurückließen, dieSehnen der Füße abgcschniltcn hatten, um sie unbrauchbarzu machen*"). Die Wortbrüchigkeit des Sultans Aschraf

m) Abulmahasen bey Neinaud a.a. O. Dgl. ^bulkesta I. o. x. 98.Nach dem Lbronicon 8. I-e>ii Lr-kurtcuse (p. 2gg) wurde Las Hausder Templer verlbeidigt gegen dieSaracenen zwölf Tage. Nach Her»mann Corner (p. S 45 s 46 ) warendie Saracenen zum Theil sogar ge,nothigt, die Stabt wieder zu verlas-se»/ als sie die Burg der Templernicht bezwingen konnten. AlS hier-auf die Templer sahen/ daß die Sa-racenen in den Minen, welche sieunter dem größer» Thurme des Schlos-ses oder Hauseö gemacht hatten, sichverborgen hielten und daselbst gegenSteine und andere Werkzeuge sicherwaren, so untergruben sie selbst jenengrößern Thurm und tödteten dadurchalle Saracenen, welche noch in derStadt waren (majorem rurrim vr-ktri sutkockerunc er super miuas ecZarraoenos eam eastere keoerunr ecsic iuäiilereutci omue» mortui suntIntra urdem existentes ). Dadurchgeschreckt boten die Saracenen, wel-che außerhalb der Stadt waren, denTemplern einen Vertrag an, nachwelchem daS HauS der Templer denSaracenen zur Verwüstung überant-

wortet, und Len Templern frevcr Ab-zug mit allen ihren Eutern zugcstan-den werden sollte (omnia bona SIUIckeportarent soouri sie vila). Zu-gleich versprachen die Saracenen, dieChristen, sobald die Burg zerstörtsei»: würde, nicht in der Wicderauf-bauung und ruhigen Bewohnungvon PtolemaiS zu stören. AlS dieTempler durch diese Versprechungensich bewegen ließen, die Burg undalle übrige Tüürme zu übergeben, soerwürgten die Saracenen alle Chri-sten mit Ausnahme einiger wenigen,welche sie als Gefangene nach Baby-lonien (Aegypten) sandten. OhneZweifel ist der Thurm, welchen nachdieser Erzählung deS Hermann Cor-ner die Templer selbst untergrubenund niederwarfen, derselbe, von wel-chem im Verfolge unscrS Textes nachdem Berichte deS Abulmahasen dieNede ist. Marinus SanutuS nenntLiesen Thurm 'ckurris ivlagisrri. Ot-tokar von Horneck (Kap.sag x.44644g) redet zwar, indem er Len Abzugder geistlichen Brüderschaften auSPtolemaiS beschreibt, von den Belage-rungen der einzelnen Thürme oderHäuser, welche nach der Eroberung