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7,2 (1832) Die Kreuzzuege des Königs Ludwig des Heiligen und der Verlust d. heiligen Landes
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742
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742 Geschichte der Kreuzzüge. BuchVIII. Kap.XXII.

derselben von dem Schlosse der Kurden nach Ptole-mais zu bringen. Der Geschichtschreiber Abulfeda, damalsein Emir über zehn Mann, war unter den Truppen vonHamah, welchen der Sultan die Begleitung dieser Maschineübertragen hatte, und besorgte die Bewachung eines jenerhundert Wagen. Mit sehr großen Schwierigkeiten wurdediese Last nach Ptolemais gebracht, weil die Straßen inder damals noch winterlichen Jahreszeit kaum fahrbar waren,heftiger Regen und Schnee auf dem ersten Theile des We-ges vom Schlosse der Kurden bis Damaskus die Fortbrin-gung erschwerten, und die Ochsen, welche vor die Wagengespannt waren, durch die heftige Kalte getödtet wurden;dergestalt, daß die Truppen von Hamah, welche die großeMansurifche Maschine begleiteten, auf dem Wege vomSchlosse der Kurden nach Ptolemais, den Reiterscharen ge-wöhnlich in acht Tagen zurücklegten, einen ganzen Monatzubrachten"). Die Wurfgerüste, welche von den Moslimsvor Ptolemais aufgerichtet wurden, waren zum Theil inden frühem Kriegen den Christen abgenommen worden, undeinige derselben waren von so großer Kraft, daß sie Steinevon einem Centner Gewichts schleuderten. Die Moslimshatten zur Thcilnahme an dieser Belagerung mit einem sol-chen Eifer sich gedrängt, daß die Zahl der freywilligen Käm-pfer bey weitem größer war als die Zahl der Heerscharendes Sultans ").

Sobald die saracenischen Scharen vor den Mauern vonPtolemais sich gelagert hatten, so ließ der Sultan Alaschrafdie Umgebungen der Stadt ohne Schonung mit Feuer undSchwert verheeren, die Mühlen zerstören und die Weinberge,

42) Abulmahascn bey Reinaud a.

a. O.

41) ^.bulkeäae Liui. wosl. r. V.?. g6.