Tod des Sultans Kalavun.
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oder der ersten Tagesstunde bis zur neunten Stunde dauerte, -die zweyte von der neunten Stunde des Tages bis zur fünf-ten Stunde ,der Nacht, und die dritte von der fünftenStunde der Nacht bis zum Aufgange der Sonne. DieBewachung der Thvre blieb denen überlassen, welchen die»selbe von früherer Zeit her zngetheilt war ^). Diese Ein-tracht der Gewalthaber in Ptolemais begründete die froheHoffnung, daß es möglich seyn würde, die Gefahr, vonwelcher die Christen bedroht wurden, durch einen rühmlichenKampf zu überwältigen; und der Patriarch von Jerusalemunterließ es nicht, in seinen Predigten die Vertheidiger derStadt fleißig und angelegentlich zur einmülhige» und unver-drossenen Erfüllung ihrer Pflicht zu ermahnen; es trat abersehr bald an die Stelle einer solchen löblichen Eintracht dieverderblichste Parteyung ^).
Wahrend die Christen mit angestrengter Thätigkeit zurVertheidignug von Ptolemais gegen die angedrohte Belage,rung sich vorbereiteten, betrieb der Sultan Kalavun eben,falls seine Rüstungen mit großem Eifer. Alle moslemischeScharen in Damascus, Hamah und den übrigen syrischenLandschaften, so wie in Aegypten und Arabien wurden zuder Theilnahme an dem Kriege gegen die Christen aufgebo-ten, und die Wälder des Libanons lieferten das Holz zudem Bane von Kriegsmaschinen und Wurfgerüsten ^).Schon im Oktober 1290 zog Kalavun mit den ägyptischenTruppen von Kahlrah aus, um sich nach Syrien zu bege-ben; er erkrankte aber, noch ehe er die Grenze von Aegyptenerreichte, und starb am n. November desselben Jahrs ^).
22) cio exciäio Looonis
x. 766. Als die Zeit des Sonnenauf-ganges wurde sechs Uhr Morgens an-genommen.
2z) Huion. äe cxoicUo Lccoui? I, x.24I Ebn Feratb bey Ncinaud x. 5üg.Wgl. oben S. 727 Anm. ,c> am Ende.25) Am Sonnabend 6. OsulkadaS
i. CH«,isyo.