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7,2 (1832) Die Kreuzzuege des Königs Ludwig des Heiligen und der Verlust d. heiligen Landes
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662 Geschichte der Kreuzzüge. Buch VIII. Kap. XX.

I. Tl,k.1277.

weigerten sich zwar, dem Könige von Sicilien zu huldigen,so lange sie von ihrer Verpflichtung gegen den König vonCypern nicht entbunden waren; als aber der sicilische Statt-halter ihnen nur die Wahl ließ, entweder ihre Lehen, Hau-ser und andere Grundstücke anfzugeben oder dem Könige vonSicilien den Leheneid zu schwören, und der König Hugo denbeyden Gesandtschaften, durch welche sie zu verschiedenenZeiten ihn dringend baten, ihrer Verlegenheit ein Ende zumachen, nur ausweichende Antworten ertheilte: so entschlos-sen sie sich endlich, die verlangte Huldigung zu leisten; undder Graf Roger gelobte dagegen im Namen des Königs vonSicilien die Aufrechthaltung der Satzungen und'Ordnungendes heiligen Landes. Auch bestellte er hierauf einen Sene-schall, Connetable, Marschall, Vizgrafen und die übrigenBeamte, welche nach der Verfassung des Landes die Ver-waltung und Rechtspflege zu besorgen hatten"). Nichtlange hernach folgte der Fürst Boemund dem Beyspiele derBarone deS Reichs Jerusalem, indem er ebenfalls demKönige von Sicilien huldigte ^).

Dem Könige Hugo blieb zwar nach dem Verluste vonPtolemais in Syrien nur noch die Lehenshoheit über Tyrusund Berytus; allein, obgleich sowohl die Venetianer undTempler, als auch die französische Miliz, welche unter derLeitung eines eigenen Hauptmanns seit dem ersten Kreuzzuge

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23) Auch tu diesen VerhandlungenVe6 Grafen Roger mit den Baronenwaren die Templer thätlg, indem siedurch ihre Vermittelung die Zustim-mung deS Grafen zu der Absendungder zwevten Gesandtschaft an den,nig Hugo erwirkten. Marin. 8auur.x. 227. L 3 Z.

SZ) Marin. 3anut. p. L23.