Druckschrift 
7,2 (1832) Die Kreuzzuege des Königs Ludwig des Heiligen und der Verlust d. heiligen Landes
Entstehung
Seite
616
Einzelbild herunterladen
 

616 Geschichte der Kreuzzüge. BuchVIII. Kap.XVIII.

^,275^ Taufe aus den Händen des Cardinakbischofs Peter von Ostia,nachherigen Papstes Jnnocenz des Fünften Sobald derSultan Bibars vernommen hatte, daß die Tataren imSommer des Jahrs 127; die Feste Birah am Euphrat aufsneue belagerten, so eilte er aus Aegypten nach Syrien; dieTataren hielten Zwar, als er sich näherte, nicht Stand,sondern zogen sich zurück in ihr Gebiet"), erneuerten aber,sobald Bibars nach Aegypten zurnckgekrhrt war, die Ver-wüstung des saracenifchen Landes. Hierauf kam der Sul-tan, welcher indeß den tatarischen Statthalter von Cäsarea inEappadocien, Monieddin Suleiman as PervaneheinenTürken seiner Herkunft nach, zum Verrathe wider seinenHerrn, den Chan Abaga, verleitet hatte, im März des Jahrs

2 ^El>r. 1277 bb) mit einem zahlreichen Heere nach Syrien undüberwand im folgenden Monate das mogolische Heer, wel-ches, geführt von dem Feldherrn Tanaun, bey Ablastin sich

6s) Usinsläi snn, eaale». s.

1274 §. 22. LZ

66) ^dnifeä. snn. mosl. s. 674(vom 26. Jun. 127g bis zum ,z. Jun.1L7Ü) 'IV V. p. zg. Marin. 8sn. x.228, wo die Burg Birab durch l.s-bicre SNPIS Lukrstem bezeichnet, unddieser Feldzug mit dem folgenden zu-sgmmengeworfen wird.

871-s.bnlleäs a. a. S.I>. Zg. Abul-fcda bemerkt (x. 40) richtig, daß derName Pervaneh ein persi,

scheS Appellativum und gleichbedeu-tend mit dem arabischen Hadschib( Kammerherr) sey. Wgl. Ilsitkoni

irrst. Orient. 0 . Z4. s4dnUsrsg.Lirron. Sxr. p. 5 ZZ xc,. Hist. Oz-a.I>- 549-

88) BibarS verließ na» Abulfeda(r-. 38) am Donnerstage d. 20. Rama-dan 675 Kahirah, und die Schlacht bev

Ablastin (bey Halthon rssdlsna) er-eignete sich am Freytage d. ic>. Osul-kaadah desselben Jahrs. Beyde An-gaben aber sind unrichtig; denn der20. Ramadan 67z war der 7. März1277 ein Sonntag, und der ie>. Dsul-kaadah der,4. April 1277, ein Mitt»wo». Nach Haithon und MarinuSSanutuS (vgl. Anm) gewannenin dieser Schlacht die Mogolcn denSieg. Abulfaradsch dagegen llllrran.8z-r. x. ZZS. Hist. v)-». x. ZZo), wel-cher sehr ausführliche Nachrichtenüber den damaligen tatarischen Kriegmittheilt, stimmt mit Abulfeda über-ein, indem er meldet, daß der Sultandis Mogolen, welche sämmtlich be-rauscht waren, überfiel und ver-nichtete. Derselbe Schriftsteller gieblin Der syrischen Chronik den Tag derSchlacht richtiger alS Abulfeda an,