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7,2 (1832) Die Kreuzzuege des Königs Ludwig des Heiligen und der Verlust d. heiligen Landes
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500 Geschichte der Kreuzzüge. Buch VIII. Kap. XV.

2-Ar. Bibars nach der Beendigung dieses glücklichen Feld,

zugs von Damaskus nach Aegypten zurückkehren wollte,hatte er das Unglück, in der Nahe der Burg Krak vermit-telst eines Sturzes mit seinem Rosse die Hüfte zu zerbre-chen, dergestalt, daß er in einer Sänfte auf jenes Berg-schloß gebracht werden mußte, um daselbst seine Heilungabzuwarten ").

Die Nachrichten von den Verlusten, welche die Christenin Syrien im Jahre 1266 erlitten harten, gelangten nachdem Abendlande zu der Zeit, in welcher nach dem Siegedes Königs Karl von Anjou bey Benevent und dem Todedes Königs Manfred^) die päpstliche Partey in Italien einso entschiedenes Uebergewicht erlangt hatte, daß Clemens derVierte durch die Rüstungen und Anstalten, welche Konradinin Deutschland machte, um den erloschenen Glanz des Hohen-siaufen'schen Hauses zu erneuern, in keiner Hinsicht beunruhigtwurde. Da Clemens selbst in der Zeit, in welcher ihmnoch die ungeschwachte Macht des Königs Manfred großeBesorgnisse erweckte, nicht aufgehört hatte, für die Errettungdes heiligen Landes wirksam zu seyn, so richtete er nun-mehr, nachdem er jenen Besorgnissen enthoben war, seineganze Thätigkeit auf die Angelegenheiten der bedrängten syri-schen Christen. Er sandte den Cardinal Ottobonus vonSanct Hadrian als seinen Legaten nach England, um da-selbst das Kreuz zu predigen, und beauftragte ihn, falls dieinnern Unruhen, durch welche dieses Königreich verwirrtwurde, die Wirkungen seiner Predigten hemmen sollten, inden französischen Kirchensprengeln von Arles, Vienne und

78) ^bulkcäLe Lnn. inosl. t0. V.x. 20. Oie christliche» Nachrichtenerwähnen dieses Unglücks, welchesden Sultan betraf, nicht.

7y) Am 26. Febr. i2üS.