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7,2 (1832) Die Kreuzzuege des Königs Ludwig des Heiligen und der Verlust d. heiligen Landes
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480 Geschichte der Krenzzüge. Buch VIII. Kap. XV.

2-2^'hielt, indem er die gefangenen Christen mit umgekehrtenFahnen ") durch die mit bunten Gewändern festlich ge-schmückten Straßen der Stadt vor sich her führen liest.

Die Nachricht von diesem schlimmen Verluste, welchendie Christen in Syrien erlitten hatten, erregte im Abend-lande schmerzliche Theilnahme, und vornehmlich der PapstClemens der Vierte, welchen die Cardmale nach dem Todedes Papstes Urban des Vierten zum Oberhaupte der Kircheerwählt harten, nahm den betrübten Zustand des heiligenLandes sehr zu Herzen.

Unter sehr schwierigen Umständen hatte Clemens wenigeWochen bevor der furchtbare Sultan Bibars seinen zweytcnFeldzug gegen die syrischen Christen begann, im Februar desJahrs 1265 die Regierung der Kirche »ach fünfmonatlicherErledigung des päpstlichen Stuhls nicht ohne Widerstrebenübernommen; er besaß aber die Eigenschaften, welche ihnfähig machten, schwierigen Verhältnissen zu gebieten. Erwar der Sohn des Peter Fulcadi, eines angesehenen Rechrs-gelehrten und Kanzlers des Grafen Raimund des Sechstenvon Toulouse, und War zu St. Gilles an der Rhone geborenworden. Guido, also hieß der Papst Clemens vor seinerErhebung auf den apostolischen Stuhl, wählte zuerst zu sei-nem Berufe den Kriegsdienst, legte aber, als er mit einerGattin deutscher Abstammung sich verband, die Waffen ab,widmete sich hierauf der Rcchlskunde und erwarb sich alsRechtsgelehrter solches Vertrauen, daß der Graf Alfons vonPvitiecs seines Raths und Beystaudes in wichtigen Angele-genheiten sich bediente"), und spater der König Ludwig vonFrankreich ihn in seinen geheimen Rath aufnahm "). Nach

24) Lt xortrunl au cou lenrs croixnüses en pieeeg, wird noch Hinzuge.'fugt bcv Netnaud i>, 494.

25) Ilisboire äe I.auAiieäoe 1'. III.x. 420. 424 und an andern Stellen.) I?to1ci2Lei I^noensis Ibisroiirr eo