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1 (1830) Geschichte des Tempelherren-Ordens
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tado aus dem Hause Darbasena, welcher spater ver-haftet, und öfters vor Gericht gestellt worden ist.

Im Jahre 1560 beauftragte der König Seba-stian einen gewissen Secco, mit Benutzung derArchive zu Torre dou Tombo, und zu Seveilha,ferner jener des Christusocdens zu Thomar, einWerk über die Tempelherrn und Christritter zuschreiben; der König wollte hieraus ersehen, ob Letz-tere die Güter der Erstem: vollständig besaßen, oderwohin sie gekommen seien. Die Schrift ist aberbis jetzt noch nicht gedruckt worden. In den er-wähnten Archiven dürste noch Manches hichcc Ge-hörige aufzufinden sein.

In Italien sollte der Orden unter dem Namender schwarzen Ritter fortgesetzt und im I. 1640das Capitel zu Florenz gestiftet worden sein. Alsitalienische Kleriker nennt man Antonio di Abbatia,Theodora Gualdo, Carlo Lavagelli, Ugolino Neri,Giulio Montana u. A. Auch selbst in Deutsch-land soll der Orden der neuern Tempelherrn durchHeinrich von Nettesheim (Ovrnslius be-

gründet, und von ihm Joh. Trithemius ausgenom-men worden sein. Dieser nahm wiederum den Lhco-phrastus Paracelsus auf. Dies Gerücht verbreitetedamals der thörichtc Glaube.

Es geht überhaupt die Sage, daß aus denJohanniter-Rittern und den Templern, die sich zurZeit der Verfolgung geflüchtet hatten, die Verbin-dung der neuern Tempelherrn hervorgcgan-gen, deren Hauptsitz Paris sein soll. Es ist we-nig von ihnen bekannt, denn sie leben noch in derVerborgenheit, weil cs ihnen die Klugheit gebietet.In hohem Ansehen soll bei ihnen ein sogenanntesEvangelium Johannis stehen. Es sprachen sogar