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der dienenden Brüder war der Koch und der Huf-schmied des Convents. Ferner hatte jedes Hauseinen Kämmerer oder Unter - S eneschall,welcher stets ein Dienender war.
Die Aufnahme derselben war mit wenigen Ab-weichungen jener der Ritter ähnlich. Nur wurdevorzüglich die Frage hervorgehoben, ob ec Jeman-des Knecht und ob ec Ritter sei, weil mancheEdelleute aus Dcmuth, um die Sünden ihrer Ju-gend abzubüßen, oder aus Armuth ihren Standverhehlten, und dieses bei einstiger Entdeckung Un-ordnung verursachen könnte. Jedoch wurden auchAdelige, die nicht Ritter waren, wenn sie es wünsch-ten, unter die Dienenden ausgenommen.
Bei dem Ansehen und Reichthum des Tempel-hcrrnordens, der keine Bannstrahlen zu befürchtenhatte, und der selbst in den Orten, welche im In-terdikt lagen, seinen Gottesdienst fortsetzle, ist esnicht zu verwundern, daß sich Weltlcute gern alsMitbrüder an den Orden anschlossen. Diese hie-ßen Affiliirte, und blieben in ihren alten Ver-hältnissen, beobachteten aber eine größere Strengeder Lebensart, indem sie gewöhnlich nach der Or-densregel die einfachen Gelübde ablegten.
Andere übergaben sich und ihr Eigenthum demOrden mit der Verpflichtung ohne Lohn und alleinaus Anhänglichkeit und Achtung dem Orden lebens-länglich zu dienen. Diese nannte man Oblati(sich Anbictende, Angebotene). Dafür mußte sieaber der Orden in allen Bedrängnissen beschützenund ihnen den Genuß aller geistlichen Wohlthatenangedeihen lassen.
Häufig bestimmten Altern oder Verwandte ihreKinder schon in der frühesten Jugend für den Or-