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eine an den Mantel genahte Kaputzc, nach Artder Benediktiner.
Als die Templer immer mehr an Anzahl wuch-sen, hielten sie mit Bewilligung des Patriarchen vonJerusalem eigene Priester, welche bald hohes Anse-hen erlangten, zumal da Papst Alexander !Il. inder Bulle Omna clatum optimui» die Templerebenso, wie früher Athanasius IV. die Hospitaliter,eximirt hatte.
So hatte demnach der Orden zwei Classen vonGliedern: Ritter und Geistliche.
Die Kleidung der Clcrikcr des Tempelherrnordenswar ebenfalls weiß, und bestand aus einem engenund knapp anliegenden Nocke, ähnlich dem der Ci-stercienscr, und von diesem nur durch das rothe Kreuzauf der Brust unterschieden.
Die Cleriker waren den Obern, wie alle übri-gen Brüder, unterworfen, und leisteten den Groß-würdentragern persönliche Dienstleistungen; wie denndieselben auch stets einen Kapellan in ihrem Ge-folge hatten, welcher ihnen Messe las, die Horasvorbetete, und das Amt eines Geheimschreibers ver-waltete. .
Da die Gelehrsamkeit überhaupt nur bei denPriestern im Orden war, so eröffnete sich durchletzten Umstand den klugen Köpfen ein weites undfruchtbares Feld ihrer Wirksamkeit.
Die Cleriker hatten Pflichten als Priester und Hals Ordensgeistliche. Als Priester mußten sic öffent-lich den Gottesdienst in den Ordenskirchen, sowie !in den Feldkapellen versehen. Als Ordensgcistliche >hatten sie aber mit den übrigen Tempelbrüdern eine >und dieselbe Regel, und genossen nur des Vorrechts,im Kapitel und im Refectorio neben dem Großmei-