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chen, als sie mir bis jetzt noch von keinem Schrift-steller benutzt worden zu sein scheint, und auch einwenig bekannter Spanier, Don Pedro Messie diSevilla in der Schilderung des unglücklichen Schick-sals der Tempelherrn fast ganz mit Boccace ein-stimmt. Ich habe das Buch nur in der französi-schen Übersetzung benutzen können. Der Titel ist:
„ I,e8 «livvrses 0opoii8 äe kierre lVIessic, Oen-tillromme äs 8eviIIo, in>8e8 äe 0a8ti>Ian enIr.nipa^ par Oe. OriiAet, kari8ien, a 0)'on1592. I>. tl. oii. 4. >
Nachdem der Orden durch Molays Tod in sei-nem innersten Marke vernichtet war, wurden auch !alle übrigen Mitglieder desselben bis auf die Layenherab in und außerhalb Frankreich den Flammen ^übergeben. Das Urthcil des Erzbischofs von Sensund seines Kirchenraths über 54 Brüder wurdeam 12. Mai 1310 ausgcführt. Sie wurden ge-bunden aus Karren zum Scheiterhaufen gefahren,welcher außerhalb Paris, auf dem Gebiete der Ab-tei des h. Antonius errichtet war. Als ächte Blut-zeugen starben sie mit Berufung auf ihre Unschuld.Nicht die Bitten der Angehörigen, nicht die Stim-men des mitleidigen Volkes, konnten sie bewegen,durch Gestandniß ihrer Strafbarkeit ihrLeben zu retten.
So starb das letzte Häuflein der unglücklichen Ritter alsOpfer des den Orden hassenden Erzbischofs von Sens.
Der Ordenspresbptcr Raynal von Pruino wurdeseiner priestcrlichen Würde entsetzt, und zum ewigenGefängnisse verurthciltz Peter von Boulogne ret-tete sich durch die Flucht, der Sage nach, in die IGebirge von Hochschottland. ^
Viele Ritter liessen sich in den Johanniter-Or-den ausnehmen, und dies willfahrte man gern mit