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1 (1830) Geschichte des Tempelherren-Ordens
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von dem Papste nicht mehr anerkannt werden dürfte,nöthigte sie zum Entschluß. Sie ernannten denOrdens-Presbyter Pierre de Boulogne zum Haupt-anwald, und neun andere Ritter Naynal de Pruyno,Prior von Orleans, die Kompthure Guillaume deChambonet, Bertrand de Sartiges, Jean de Mont-royal, Matthicu des Efsarts, Guillaume Fox, Jeande St. Leonard, Guillaume de Guisac und Godc-froy de Vertrau zu dessen Assistenten.

Pierre de Bononia (Boulogne) nahm das Wort:„Procuratoren können wir Brüder des Tempelsohne Erlaubnis unseres Oberhauptes nicht stellen,aber den Orden zu vertheidigcn sind wir bereit.

Alle und jede von dem Papst cingescndeten Ar-tikel von einem so vernunstlosen und schändlichenInhalt sind die gottlosesten Lügen, und ihre Erfin-der falsche Zeugen und feindselige Verläumder.

Der Tempclorden ist von Allen ihm aufgcbür-beten Lastern und Sünden rein und unbefleckt, undist cs stets gewesen.

Wir erklären die Aussagen aller Tempelbrüdcr,welche jene Beschuldigungen eingcstanden haben,für Lügen, aber sehr verzeihliche Lügen, weil siedurch die Folter erpreßt und von der Todesfurchteingehaucht waren. Daß sie in solchen Momentender Qual bekannten, was ihre Peiniger wollten, istihnen nicht bcizumessen. Eines Strafe ist VielerSchrecken; — Anderer zu geschweige», die durchglatte Worte, große Versprechungen und Drohungenaller Art verleitet sein mögen."

Hierauf las Ritter Boulogne ein Manifest, daszur Vertheidigung des Ordens aufgesetzt wordenwar, ziemlich des gleichen Inhalts mit seiner Rede,und übergab es den Commissarien, die es gnädig