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1 (1830) Geschichte des Tempelherren-Ordens
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gen erwerben durften, so führte der Großmeistermehre Paläste auf, um da mit Würde und Anstandden Convent zu halten.

Im I. 1300 stand er, in Verbindung mit denHospitalitern, dem Tartaren-Khan Gazan gegen dieTürken bei, bewaffnete sieben Galeeren und fünfkleinere Fahrzeuge, richtete aber wenig aus. Dieswar des Ordens letzter Versuch, die Sarazenen un-mittelbar in Syrien anzugreifen.

Au derselben Zeit schenkte Graf Heinrich vonHochberg, der selbst Templer ward, vor seinem Ein-tritt in den Orden die Herrschaft Heitersheim imBreisgau, unweit Freiburg, welches nachmals derSitz des Johannitermeisters in Deutschland wurde.Der Kompthur Otto von Älzeyen aus dem Tempel-hofe zu Mühlen verkaufte mit Genehmigung desGroßpriors Wildgraf Friedrich 1302 die Güter zuFlersheim an die deutschen Ritter. Im I. 1308ward Friedrich von Alvensleben Großprior vonDeutschland und Slavien, sowie in England Wil-helm de la More, in Irland Heinrich von Tanet.

An der Küste von Neapel hatten sich Überbleib-sel eines Sarazenenstammes, welche allmählig Chri-sten geworden waren, niedergelassen, und lebtenvon Fischfang und Seeräuberei. Sie waren dieeigentlichen Flibustiers des Mittelalters. Zum An-führer wählten sie einen Templer, Namens Roger,einen ungestümen und blutdürstigen Menschen. Die-ser verwüstete Morea, Macedonien, und die ganzeGegend von Athen, mit Feuer und Schwert.

Die Hospitaliter begannen in dieser Zeit aufsNeue ihren Kampf gegen die Türken durch die Be-lagerung der Insel Rhodus (1306). So stiegendiese in der Meinung der abendländischen Welt,