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und die Tugend der ersten Brüder machte den Or-den schnell berühmt.
Hugo von Papens (aus dem Geschlechteder Grafen von Champagne stammend), des Or-dens erster Meister, war ein Mann von unbestech-licher Redlichkeit, acht ritterlicher Sinnesart undgroßer Dcmuth. Er wollte der Religion und derSache des Christenthums dienen ohne Absicht aufLohn oder Gewinn. Überall, wo er mit seinen Rit-tern hinreiste, um im Aufträge des Königs Bal-duin von Jerusalem die abendländischen Fürsten umBeistand für das h. Land anzuflehen, in Frank-reich, England und Spanien, machte er großesAufsehen. Besonders gut ausgenommen ward ervon Heinrich I., König von England, welcher denTempclhos zu London stiftete, woselbst er auch be-graben sein wollte. Vom deutschen Kaiser Lothar ll.ward er mit einem Theil der Grafschaft Süpplin-genburg beschenkt; in den Niederlanden bekam erBesitzungen. Dreihundert Ritter aus den edelstenFamilien des Abendlandes folgten ihm in den Orientzurück. Hier wartete dieser Heldenschaar eine schwereProbe der Tapferkeit. Hugo nahm an der Bela-gerung von Damaskus 1129 thatigen Anthcil.
Aus der Begleitung der Pilger, zu welcher sichder Orden doch verbindlich gemacht hatte, ward baldein immerwährender Kampf gegen die Sarazenen.
Gelockt durch den Ruhm und das ehrenvolle Be-wußtsein, als Kämpfer Christi den Unglauben bestreitenund vertilgen zu helfen, und angezogen von der Aussichtauf immer neue Waffenthat, trat Ritter zu Ritter,und hielt um den weißen Mantel an. Wie sehrder Orden schon in den ersten Jahren seiner Stif-tung geschätzt und verbreitet wurde, geht aus derI. 2