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Bernhards von Clairvaux) und Gundemar (derneunte ist unbekannt, denn Hugo Graf von Pro-vence trat spater bei), vereinigten sich zu einem ge-genseitigen Bunde.
Um diesem mehr Festigkeit zu geben, nahmensie eine geistliche Regel an, und legten in die Händedes Patriarchen Guaremund von Jerusalem die dreiGelübde der regulirtcn Chorherren (Armuth, Keusch-heit und Gehorsam) ab. Das vierte und zugleichHauptgelübde war Schutz der Pilgrime im h.Lande.
Ihr Oberhaupt war Hugo de Paycns oder <Iska^ani«; sie lebten nach eigenen Gesetzen von Al-mosen, denn ihr Anfang war dürftig und arm,doch bezeugt ihr Ordcnssiegel „zwei Ritter aufEinem Pferde" mit der Umschrift „Sizilien»,militum Lüristi" keineswegs ihre Armuth, wieviele glaubten. Besser bezieht man dies Wappenaus die große festverbundene Freundschaft und Bru-derliebe der Templer unter einander: denn da dieStifter des Ordens Ritter waren, so hatten sie ge-wiß auch Pferde; zudem waren zwer Ritter aufEinem Pferde reitend, eine höchst unzweckmäßigeBegleitung der Pilger gewesen.
König Balduin II. räumte ihnen zu Anfang ei-nen Theil seines Palastes ein, der auf der Stelle,wo Salomo's Tempel gestanden, aufgebaut war,und der noch stets diesen Namen beibchalten hatte,um ihn von dem Tempel Christi, oder her Kirchezum h. Grabe zu unterscheiden, in welcher, als derHauptkirche Jerusalems, der Orden, so lange erkein eigenes Bcthaus hatte, seinen Gottesdiensthielt. Von diesem ersten Wohnsitze bekam er sei-nen Namen „Tcmpelherrnorden", und die