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1 (1830) Geschichte des Tempelherren-Ordens
Entstehung
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schöfe und Äbte denen sie später so furchtbar wur-den, erhoben sich besonders im cilften Jahrhundertdurch Betriebsamkeit und Kunstfleiß zu einem Wohl-stände, der ihnen gestattete, ihre Freiheit zu erkau-fen. Diese Städte blieben bei solchen Vorzügennicht stehen, sondern begannen, wenn Handel undWohlhabenheit sich mehrte, kleine Staaten im gro-ßen Staate zu bilden, und wagten cs sogar, Nie-manden als den Kaiser und das Reich über sichanzuerkenncn.

Privilegien und Freiheitsbriefe wurden erkauft,oder auch wegen gewisser Verdienste von dem Kai-ser ertheilt. Dies ist der Ursprung der freienReichsstädte.

In den Städten gestalteten sich noch engereVerbindungen, gewöhnlich von Handwerkern aus-gehend, zur Gewährleistung gemeinschaftlicher Diensteund Gegendienste, später aber auch über alle Zweigeder Bürgerschaft sich erstreckend. So entstandenInnungen und Zünfte.

Der Zunftgeist denn Zusammenhalten warin jenen wilden Zeiten allerdings nothwendigdrang selbst in das Wesen des Ritterthums ein,machte bald eine Art Schule, in der die Knap-pen ihre Lehrjahre bestehen, nach solchen als Ge-sellen wandern oder auf Abenteuer ausgehen muß-ten, um das Meisterrecht zu erlangen, d. h. zuRittern geschlagen zu werden.

Der Sohn eines Adelichen, Prinzen sowolals arme Junker kam gewöhnlich in seinem 7tenJahre aus der pflegenden Hand der Mutter undaus der väterlichen Burg zu einem Verwandtenoder andern Ritter, um unter der Strenge männ-licher Erziehung den Waffendienst zu lernen. Als

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