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2 (1837) Von 1640 bis 1688
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Souveraknetät in Preussen- Kalkstein. 211

Anhänger des Kurfürsten nach, verließ als zu einer Spazier-fahrt Warschau und begab sich nach Preussen.

Sogleich verlangte der König von der preussischen Regie-rung, daß Kalkstein frei nach Warschau zurückgeschickt und derUrheber seiner Entführung, als Verletzer des Völkerrechts, aus-geliefert oder dort streng bestraft würde. Der Unterkanzler undder lithauische Feldherr Paz hatten den König gern bewogensogleich in Preussen und die Neumark einzufallen.

Der Kurfürst erwiederte, er habe dem Könige und derRepublik die entsetzlichen Verbrechen des Kalkstein hinlänglichangezeigt und die Auslieferung des meineidigen Hochverräthersvergeblich verlangt. Er hoffe daher, der König werde die,welche durch Eifer für Recht und Gerechtigkeit den Verbrecherin des Kurfürsten Hand geliefert, eher durch Gnadenbezeu-gungen auszeichnen als mit unverdienter Rache verfolgen, ob-l wohl er noch gar nicht wisse, von wem und wie die Abfüh-rung Kalksteins bewirkt worden sei. Zugleich hatte der Königden Albert Opaczki nach Berlin geschickt, der bittere Beschwerdeerhob, den Vorgang in seinen Einzelheiten erzählte und dieAuslieferung des Residenten Brandt und seiner Helfershelfer,als Beleidiger des Königs und der polnischen Nation und Ver-letzer des Völkerrechts, so wie die Zurücksendung Kalksteins! nack Warschau foderte. Er behauptete, doch sicher nicht derWahrheit gemäß, die Auslieferung Kalksteins sei bereits aus-gefertigt gewesen, Brandt habe das Schreiben aber unter demVorwände des Unwohlseins nicht bei dem Unterkanzler empfangenwollen, da er schon mit seinem Anschläge umgegangen wäre.Künftig solle auch kein kurfürstlicher Resident in Warschau ver-weilen dürfen, sondern die Stadt nach Erledigung seiner Auf-träge verlassen, wie auch der König am Hofe des Kurfürstenkeinen stehenden Gesandten habe. Der Kurfürst erwiederte an-fänglich höchst aufgebracht, daher übereilt: die Polen sollten denKalkstein zurückerhalten, aber geköpft. Er habe die Abführungzwar nicht befohlen, werde aber die Lhäter nicht strafen, weilsie recht gehandelt hätten. Indem die Polen seinen Residen-ten nicht mehr zuzulassen erklärten, schienen sie ihm den Kriegankündigen zu wollen. Wenn sie das beabsichtigten, so be-

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