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2 (1837) Von 1640 bis 1688
Entstehung
Seite
299
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Polnische Königswahl.

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So konnte es der Kurfürst wagen den v. Kalkstein mitGewalt aus Warschau entführen und die Drohungen des Kö-nigs und die Erbitterung der Polen fast unbeachtet zu lassen.

Er bewirkte dennoch die Bestätigung der welauer und brom-bcrger Vertrage ') und war nun wahrend Michaels Negierung 25. Märzziemlich unbesorgt vor Polen im Stande an den großen Er- 1672eignissen Theil zu nehmen, welche durch Ludwigs XIV. Ehr-geiz das Gleichgewicht Europas erschütterten, ihn aber alsStaatsmann und Feldherrn auf den Gipfel seines Ruhmsbrachten.

Fünftes Hauptstück.

Nom Ausbruche des Kriegs mit Frankreich bis zumFrieden von St. Germain. 16721679.

Der Abschluß der Triple-Allianz zwischen den Generalstaaten, 2Z. Jan.England und Schweden zum Schutze der spanischen Nieder- 1668lande hatte den stolzen Ludwig XIV. auf das tiefste beleidigt,nicht sowohl als wäre er dadurch für den Augenblick in seinenEroberungen beschränkt worden, als vielmehr weil man ihmdas als Bedingung vorschrieb, was er früher aus freiem Wil-len als großmüthig beantragt hatte; noch mehr, weil manihm drohete, wenn er sich nicht fügen wolle; endlich weil ersich durch den großen Staatsmann Johann von Witt, den erfrüher mit dem französischen Interesse für eng verbunden hielt,durchschauet und für die Zukunft in seinen Eroberungsentwür-

Treulosigkeit Ludwigs XIV. Xorlio-wski a. a. O. x. 517 sagt, indem ^er den damaligen Zustand Polens v. I. 1668 schildert: Lguiäem si un-guam nliss, eerts tune kespublica kolons csänvsr vivum äici potult.

Bergl. noch IVsAner p. 225. Der konnte freilich nicht so frei alsPufendorf schreiben.

1) ?»Ien<Iors XI. tz. 106.