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2 (1837) Von 1640 bis 1688
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Buch IV. Drittes Hauptstück.

zwar dem Kaiser und dem Kurfürsten, Polen von einem Bünd-nisse mit Schweden abzuhalten, allein die von ihm angeboteneVermittelung zum Frieden mit Rußland wurde bei der gegenihn allgemein ungünstigen Stimmung der Polen abgelehnt, umihn als Vermittler nicht von der Stellung der 1500 MannHülfs-truppen zu befreien, zu der er vertragsmäßig verpflichtet war').

Sehr lebhaft wurde der Streit wegen Elbings, welchessich selbst verthcidigen und weder polnische noch brandenburgi-sche Besatzung cinnehmen wollte. Der schwedische Befehls-haber machte daher, im Einverständnisse mit den Polen, dmMagistrat in der Nacht betrunken, zog früh mit der Besatzungab und übergab die Stadt den Polen ch. Der König wagtenicht dem Kurfürsten die Stadt nun auszuliesern, da die Po-len der Meinung waren, sie würden sie dann nie wieder er-halten. Auch mochte die Königin dagegen sein, aus Haß gegen.Österreich, mit welchem sie den Kurfürsten enger verbundenhielt, als er war. Der König hatte die dem Kurfürsten schul-dige Summe gern entrichtet, wenn er Geld gehabt hatte.Nun wurden allerlei nichtige Vorwände gebraucht, um dmKurfürsten die Stadt mit einem- Scheine des Rechts vorzucnt-hatten ^); auch wollten die Elbinger selbst durchaus nicht inbrandenburgische Hände kommen. Der Kurfürst verweigertedaher die Auslieferung von Greisenhagen und Wollin an dieSchweden. Die Polen erwiedertcn: das geht uns nichts anund wir werden uns dann mit Schweden gegen dich verbün-September j^. So oft und ernstlich er auf die Übergabe Elbings drang,1660 ^ vergeblich waren seine Bemühungen. Die Polen, vorzüg-lich durch die Königin veranlasst, erhoben immer neue Ansprücheund Schwierigkeiten, und Elbing blieb in ihren Händen. DerKurfürst musste sich begnügen dagegen vorläufig Braunsberg

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1) ?ukenäorf VIH. 79.

2) Der Befehlshaber hatte geheime Instructionen vom schwedischenHofe, Elbing unter keiner Bedingung dem Kurfürsten auszuliefern.Diarium ILurop. ?. VIII. upp. p. 615.

Z) Z. B. der Kurfürst habe doch Elbing nicht erobert; das verlangteaber der bromberger Vertrag auch nicht. Er bot noch 50,000 Lhlr. fürdie Auslieferung, die Polen wollten I00,vco, die er nicht geben wollte,kukenäork VIII. 8083.