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2 (1837) Von 1640 bis 1688
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Buch IV. Erstes Hauptstück.

er dort seine Residenz ausschlagen und sie durchaus nicht aus-gcben wollte').

Die Schweden crwicderten, sie hatten Pommern erobere,als es in den Händen der Kaiserlichen gewesen, des Kurfür-sten Water sei nach dem Präger Frieden feindlich gegen dieSchweden ausgetreten, und schon Gustav Adolf habe gemeint,sie müssten Pommern behalten und wenn sie hundert Jahredarum Krieg führen sollten °). Als der Kurfürst äußerte, ergönne Schweden jede Entschädigung, nur sehe er nicht ein,wie er dazu komme, sie auf seine Kosten zu geben, und dahervorschlug, sie möchten ihre Entschädigung lieber in herrenlosenLändern suchen, so meinten diese, das möge der Kurfürst für sichthun'). Die Kaiserlichen gaben nun den bei ihren Fodcrungen6. Mai festbeharrenden Schweden nach, daß diese Pommern, Wismar und1646 die Bisthümer Bremen und Werden als Reichslehn erhielten undBrandenburg durch das Bisthum Halberstadt entschädigt werdenio. Mai sollte. Dagegen aber protestirte Brandenburg feierlich, weil daskaum ein Funfzehntheil von Pommern ausmache, was auchwohl rücksichtlich des Flächeninhalts, nicht aber rücksichtlich derBevölkerung und der Güte des Bodens richtig war'). DieFranzosen brachten für Brandenburg einen Theil Schlesiensals Entschädigung in Vorschlag aus Haß gegen den Kaiser,was dessen Gesandte auch so übel aufnahmen, daß sie erwie-derten, in dem Falle werde Frankreich gar nichts erhalten *).Da nun dieses den Krieg nicht weiter fortsetzen und der Kur-fürst wegen Pommerns nicht nachgeben wollte, so stimmtei. Oct. Schweden endlich seine Federungen auf die Hälfte desselben,1646 doch mit Einschluß Stettins herab "). Dann drang es ver-

1) knkeoäork II. Z4. Vergl. KI6moire» et näZociütioiis IV 7.p. 203.

2) kukenckork äe rebn» suscieis XVIII. 62. klemvires et ne-ßocistion» 1. I. p. 203.

3) bleiern III. p. 69. Vergl. Illemoire» et nexoeistions 'IV I.p. 203.

4) Kl« iern III. p. 80.

5) KI eiern III. p. 30 u. 93.

6) Kielern III. 738.