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2 (1837) Von 1640 bis 1688
Entstehung
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Staatsklugheit.

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schc der Kaiserlichen erfahren (also im Februar 1641), gegebenworden, weil die Erhaltung kostbar sei, die Werke ohnehin vonder Elbe fast zerstört gewesen und den Feinden (Schweden)nur festen Fuß in der Mark gegeben. Die Schweden hattenein Auge darauf gehabt und er sie gegen diese nicht schützenkönnen '). Nun hatte er aber diesen im Waffcnstillstandsver-trage (im Juli 1641) die Auslieferung versprochen. Als siedaher behaupteten, er habe den Vertrag gebrochen, so gab eran, die Schanze sei vor Abschliessung des Vertrags und des-halb zerstört worden, damit das von den Kaiserlichen besetzteDömitz habe enger eingeschlossen werden können; auch warendie Kaiserlichen nahe gewesen, die ein Auge darauf gehabt unddie Zerstörung ungern gesehen, weshalb endlich auch die Altmarkerdie Zerstörung dringend verlangt hatten. Ohne den Kaiser aufdas heftigste zu erzürnen, wäre es ihm auch unmöglich gewesen,die Schanze den Schweden auszuliefern. Übrigens habe ernichts dagegen, wenn die Schweden sie auf ihre Kosten wiederaufbauen wollten ^). Als er auf Verlangen Torstensons diekrossener Brücke hatte abbrechen lassen ch, zeigte er dem Kaiser !644an, das sei geschehen, um den Schweden den Paß zu verlegen,da diese hätten gegen die Kaiserlichen über die Oder gehenwollen *).

Dazu verstand er es meisterhaft, sich bei seinen Unter-handlungen doppelsinniger oder unbestimmter Ausdrücke zu be-dienen, daher immer scheinbar triftige Vertheidigungsgründeseines Verfahrens anzugeben, so verschiedenartig dies auch seinmochte. So war er auch spater. Wir sehen ihn 'bei jedemSchritte, den er thut oder unterlasst, sich vorsichtig nach allenSeiten hin umsehen, den Boden, auf den er treten oder wo erbleiben will, genau prüfen, die Folgen reiflich erwägen. Soselten als möglich stellt er die Sachen wirklich, wenn auchöfters scheinbar auf die Spitze, er hält sich in jeder Lage einenAusweg offen, den Verbündeten zu verlassen oder dem Feinde

1) kuksnäork I. 10.

2) kusenäorf 1. SO. 3!. Z5. 43.

3) kusenäork I. 45.

4) ?«ksn4ork I. 50.