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Einleitung.
lichen erschienen, um ihnen zu zeigen, was die Allmacht desgöttlichen Schöpfers vermag, und die Brust mit Glauben undDemuth zu erfüllen.
Daher eben sagte Johannes Müller von der alten Mon-archie: ein König von Preussen darf nicht schlafen; und Mi-rabeau : daß Friedrich heute starb, nachdem er gestern aufgehörthatte zu regieren.
Alle die zahllosen Faden der sehr verwickelten Verwaltungwaren mit der Auslösung der Selbständigkeit der besonderenTheile einzeln in der Hand des Fürsten vereinigt, der vonseinem Mittelpuncte aus den Gang der Bewegung beschleu-nigte oder anhielt, überall Maß und Regel aus sich gab. So-bald die Hand sich öffnete, welche Alles zusammenhielt, mussteder Staat auseinander fallen; und doch war das Werk so künst-lich gefertigt, doch waren die Fäden so genau zusammenge-schlungen, doch griffen die Räder noch lange so gut in einanderund ging die Maschine scheinbar ihren alten Gang, daß erstnach zwanzig Jahren ein rauher Schlag von aussen allgemeinkund gab, im Innern sei die Feder längst gesprungen. Eswar aber gewiß unerhört, daß in einem Zeiträume von nochnicht hundert und fünfzig Jahren der Gründer und der Vollen-der des wunderbaren Werks zu den größesten Fürsten, jederseines Jahrhunderts, gehörte und daß beide fast hundert Jahreregierten. Darum bleibt die alte preussische Monarchie ein inihrer Art einziges Werk. Sie bewies, was Genie und Kraftder Fürsten jener Zeit über ihre allerdings nicht zu sprödenStoffe vermochten und wie verhältnißmäßig fest auch ein sol-cher Bau sein konnte, so lange nicht ein allgemein entgegen-gesetzter Umschwung erfolgte. Freilich hob die französische Re-volution mit ihrer furchtbaren Volkskraft nicht dieses Werkallein aus seinen Angeln, daß es in Splitter zersprang, aberselbst die Trümmer fügten sich wie beseelt bald willig in ein-ander und selbst nach Wegräumung des Schuttes konnte dieneue Monarchie auf einem Grunde erstehen, der sich unvermerktunter der alten gebildet und durch die Anziehungskraft seinergroßen Fürsten erhöhet hatte.
Betrachten wir nun noch die äusseren Verhältnisse, unterdenen die alte Monarchie gegründet wurde, so war es in