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zu verschaffen gesucht habe, weil eS paffender und zugleich beque-mer für mlck sei, da sich auch ei» Arzt aus demselben befinde.
Sonncags am 29. Dezember. ,
Schon am frühen Morgen kam heule ein Offizier, um uns zusagen, daß wir unsere Sachen bereit halten möchten, um an Bordgebracht zu werden; es sei bestimmt, daß mir sehr bald abrcisenwürden. Das war für uns die Stunde der Befreiung. In wenigMinuten war alles was wir hatten cingepackc; wir waren fertigund marteren. Endlich nahte ja nun der ersehnte Augenblick —ach Me groß kann nicht die Einwirkung der veränderten Umstandeauf das Gefühl seyn! Ich, der es noch vor kurzem für die größte !
Strafe gehalten hätte, von dem Kaiser getrennt und von SanktHelena fortgeschafft zu werden — ich stand jetzt, nachdem meinEntschluß gegen den offenbaren Wunsch des Sir Hudson Lowe nuneinmal gefaßt war, in Hinsicht auf die positiven Worte deö Kai-sers, „ich ersuche Sie und befehle Ihnen nöchizcn Falls, dieseInsel zu verlassen," in Hinsicht auf manches Frühere und sehr ^Wichtige, was ich auS seinen Gesprächen entnommen habe, jedoch, zso fremd eS auch der Politik ist, nicht sagen kann, und endlich we« !gen mancher Chimären, die ich mir selbst gemacht habe, die größte-Bcsorgniß aus, man möchte mich noch hier behalten, und obgleichmir schon die Stunde der Abreise angesagt war, so konnte ich mich idoch von dieser schrecklichen Angst nicht los machen. Der Gou- >verneur schien meine Furcht zu rechtfertigen, denn er lies den gan-zen Tag auf sich warten. Es war schon spät und ich harte daS !Fieber vor Ungeduld, vom Warten und aller meiner Unruhe bekom-men. Gegen 6 Uhr erschien der Gouverneur, auf den ich nunschon gar nicht mehr rechnete, und sagte mir, nach seiner gewöhn-lichen kurzen Vorrede, daß er den Großmarschall mirgebrachc undihm erlaubt hätte, Abschied von mir zu nehmen. Er führte michin den anstoßenden Saal, wo ich wirklich dielen würdigen Lewens- igeführten von Longwood umarmte. Der Kaiser harre ihn beauf-tragt, mir zu sagen, er würde es gern sehen, wenn ich hier bliebeund würde es gern sehen, wenn ich abreiste. Es waren dies seineeignen Worte. Er kenne mein Her; und baue fest auf mich, denn !
sei» Vertrauen zu niir habe keine Grenzen. Die Kapitel des ita-lienischen Feldzugs, welche ick mir als ein liebes und thcures An-denken erberen hätte, wolle er mir gern überlassen, so wie alles das- .jenige, was etwa sonst in meinen Händen geblieben senn könne.
Er werde alle diese Gegenstände demungeachtrc so betrachten, alSob sie noch immer die seimgcn wären. Sir Hudson Lowe war ge- >