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Aufenthalt auf dem Vorgebirge der guten Hoffnung.
Zeitraum von mehr als sieben Monaten.
Sonntags am 19. bis Dienstags am 28. Januar.
Als ich unfern Kapital» von dem Gouverneur Lord CharlesSomerset zurückkommcn sah, brauchte ich ihm nur ins Gesicht zusehen, um nichts Gutes zu erwarten. Cs war nicht mehr dernämliche Mensch; er hatte jetzt ein kaltes, verlegnes Gesicht undseine Zurückhaltung fand bald Nachahmer unter denen, die ihnumgaben. Mehrere Marineoffiziers, die sich auf der Rhede desKaps befanden, kamen und besuchten ihre Kameraden am Bordder Brigg und cs war leicht zu bemerken, daß die Neugierde michzu sehen, wohl hierzu beigetragen haben mochte; sie vermieden esjedoch, ein Gespräch mit mir anzuknüpfcn, unterhielten sich viel«mehr abgewendet und heimlich; auf mich blickten sie nur wie auseinen Geächteten hin. Alle diese Dinge und einige Worte, welcheman fallen lies, verkündeten mir, daß man, trotz der weiten Ent«sernung, doch in Hinsicht auf die sichere Verwahrung des großenGefangenen hier die nämliche Furcht, das nämliche Mißtrauen wieauf Sankt Helena hege. Ich konnte nun schon hieraus schließen/daß die schwarze, Longwood verhüllende Wolke sich wohl bis zumir ausdehnen werde und fand denn auch wirklich, sobald ich ge«gen zwölf Uhr ans Land gebracht wurde, den mit meiner Be.'«chung beauftragten Offizier sogleich am Ufer. Der Kaxitain derBrigg, der mich auf seinem Canot begleitet hatte, wollte mich, auSalter Bekanntschaft und ich hoffe zugleich aus wahrer Freundschaft,nicht eher verlassen, als bis ich In der mir bestimmten Wohnung«„gekommen seyn würde und wir gingen nun nach dem sogcnann«tcn alten Schlosse oder der Festung hin. Nachdem wir über meh-rere Zugbrücken und bei verschiedenen Hauplwachccn vorbei gekom-men waren, gelangten wir in den innern Hof oder Waffenplatz undvon da über verschiedene Treppen und Vorsäle nach der unS be-rcichneren Wohnung, deren Thüren jedoch verschlossen waren. Ber»