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denn die Minister nickt zurückrufcn? Unsere Rückkehr würde ii>rcKraft und die Festigkeit ihres Charakters zeigen. Man würde glau-den, unsere momentane Verbannung sei eine Maasregel politischerNocbwendigkeit und nicht ein Werk deö Hasses gewesen. Sic wür-den ein großes Ersparniß machen und sich einen wahren Ruhm er-werben. Der Kaiser hat vor wie nach die Absicht und den Wunsch,den er hegte, «lS er frei und auf Treue und Glaube» an Bord desBcllerophon kam. Seine politische Laufbahn ist zu Ende.Ruhe unter dem Schutze fester Gesetze ist alles, waö er verlangt,was er jetzt will. Die Abnahme seiner Gesundheit, die entstandeneSchwäche seines Körpers, die Zahl seiner Jahre, die Abneigung,die er gegen alle Welthandel, vielleicht gegen die Menschen selbst,hegt, das alles macht, daß er sich nach dieser Ruhe mehr als je-mals sehnt, daß sie ihm höchst nochwcndig ist. !
„Was uns betrifft, die wir seine Umgebung bilden, so würde, !möchte auch unsre Gefangenschaft noch so unbillig seyn, doch jederKerker auf Englands Boden uns wie eine Wohlchat erscheinen.Wir wären dann unter einer schützenden Gewalt, entgingen derWillkühr eines subalternen Bevollmächtigten, athmeten wieder euro-päische Luft und kämen wir auch am Ende um, so würden dochunsre Gebeine in christlicher Erde ruhen.
„Vor einigen Monaten landeten die Commiffarien der MittenMachte auf der Colonie. Sir Hudson Lowe hat ihnen bekannt ge-macht, daß ihre Sendung rein passiv sei und ihnen keine Autoritätoder irgend ein Ein ni engen in Ansehung alles dessen, was unsangehe, gestattet werden könne. Er sendete hierauf den Traktatvom 2. August nach Longwood und verlangte die Zulassung dieserCommissaricn. Der Kaiser versagte solche in Beziehung auf ihrpolitisches Verhältnis,, hatte aber nichts dagegen, sie für ihre Per-son anzunehmcn. Er lieS von dem Herrn von Montholon eine of-fizielle Antwort an Sir Hudson Lowe fertigen, worinnen er logischseinen ganzen Unwillen in Donncrworkcn zu erkennen gab, diezugleich die erhabensten Gedanken enthielten. Ich hoffe, daß Ih-nen dieselbe, trotz aller Mühe, welche sich Sir Hudson Lowe giebr,sic geheim zu halten, mir der Zeit zukommen soll. Seine Ängst-lichkeit in dieser Hinsicht ist ganz unbeschreiblich; sic hat mir schonpersönlich manche Vorwürfe zugezogen.
„Der Kaiser spricht sehr oft von Ihnen Allen, gnädigster Herr!Von den mehrestcn von Ihnen hat er PortraitS, die um ihn herln seinem Zimmer aufgehangcn sind. So ist sein kleines Siübcbcnein wahrer Hausaltar geworden. Er hat die Briese von Ihnen,von der Kaiserin Mutter, vom Kardinal Fesch und von der Prin-zessin Pauline richtig erhalten. Der Gedanke, daß die Worte der