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daß es unmöglich fallen wurde, Irgend einen regalen und recht-lichen Gebrauch davon zu machen. Er lies dennoch einige Stel-len davon abschreibcn; Gott mag wissen wozu!
Ein Billet von der Frau des Untergouverneurs machte ihm vielzu schaffen. Sic hatte bei ihrer Abreise nach England uns gesagt,daß daS Gesetz ihr verbiete, Briese von uns mitzunehmen. Wennsie uns aber sonst dienen könne, werde sie es mit dem größten Ver-gnügen thun. 2ch schickte ihr daher damals einige Dinge, die derKaiser im Gebrauche gehabt hatte, oder die doch von ihm selbst ka-men; ein kleines silbernes Dintenfaß: ich glaube einige Worte vonseiner Hand, vielleicht eine Locke von ihm — was weiß ich? —und nannte das kostbare Reliquien. Madam Skelton hatte mir ge-antwortet, daß sie selbige mit der Ehrfurcht behandeln werde, welchesic verdienten; sie müsse mir jedoch bekennen, sie habe der Versuch-ung nicht widerstehen können, einen kleinen Theil davon zu ent-wenden.
2edesmal wenn Sir Hudson Lowe kam, sollte ich naher ange-ben, worinnen diese kostbaren Gegenstände bestanden hätten. ESwürde mich schmerzen, wenn hieraus irgend auf eine Weise Unan-nehmlichkeiten für diese Dame entständen. 2ch hatte das BilletauS reiner Hochachtung, die ich für sic fühlte, zum Andenken auf-gehoben. Herr und Madam Skelton waren edle, vortreffliche Men-schen, denen wir, ohne es zu wollen, großen Nachtheil gebrachthalten, die aber jedes Unrecht, das ihnen durch unS wiederfuhr,mit neuen Beweisen der Achtung und Aufmerksamkeit vergal-ten. Sie mußten bei unsrer Ankunft ihre Wohnung in Longwoodverlassen, seine Stelle wurde eingezogen und sie waren genöthigcnach Europa zurückzugehen, wo sie nun ohne alles Vermögen lebenwerden.
Endlich kamen denn auch mit der Zeit die wichtigen heimlichenSchriften daran — mein Brief an den Prinzen Lucian und anmeine Bekanntschaft in London. Sir Hudson Lowe hatte sie sorg-faltigst abschreiben lassen, aber der Schreiber nicht alles lesen kön-nen. Mehrere'Worte waren, weil der Atlas, seitdem er sich nichtmehr In meinen Händen befand, zufällig naß geworden war, ver-wischt und man mußte mithin in der Abschrift Lücken lassen. 2chtrieb die Gefälligkeit so weit, diese Lücken auSzufüllen und nun be-gann eine Art von heimlicher Vernehmung.
Zwei Punkte waren cs vornämlich, worüber der Gouverneur,wenn, wie er sagte, ich nichts dagegen hätte, gern ins Klare kom-men wollte. Der erste betraf die Worte meines Briefes an denPrinzen Lucian: „Die Menschen, welche uns hier umgeben, bekla-gen sich bitter, daß verfälschte Briese von ihnen in öffentlichen