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11 (1824)
Entstehung
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würde, und der zahlreiche Generalstab voller Freude mir den großenFederbüschcn um mich herum laufe, er an die wilde Freude derVölker im Südmecrc gedacht habe, wenn sie um das Schlachtopferherumtanzen, das sie fressen wollen.

Man hatte mich von meinem Sohne getrennt und leztcrn a!SGefangenen in meiner Stube festgehalccn. Bald darauf brachteman ihn jedoch, ebenfalls unter Escorte, mir nach und von diesemAugenblicke an hörte plötzlich alle Gemeinschaft zwischen unö undLongwood für immer auf. Mau sperrte m,s beide in eine elendeHütte, in der Nähe der ehemaligen Wohnung der Familie Bcr-rrand. Ich mußte auf einer schlechten Streu und mein Sohn ne-ben mir liegen, wenn er nicht auf bloßer Erde schlafen sollte. Erwar nur wenige Tage zuvor, bei einem Anfälle von Pulsaderge-schwulst fast in meinen Armen gestorben und ich glaubte ihn nochin Todesgefahr. Bis 11 Uhr gab man uns nichts zu essen, undwenn ich, um für die Bedürfnisse meines Sohnes zu sorgen, vonden Leuten die uns umgaben, einen Bissen Vrod verlangen wollte,so zeigten sich, ich mochte nun an Thür oder Fenster gehen, überallBajonette zur Antwort.

Dienstags am 25. und Mittwochs am 2L. November.

Welch eine Nacht! die erste die ich zwischen vier Mauer» ein«gekerkert zubringen mußte! Deich ein Gefühl! was für Be-trachtungen ! Bei alle dem war der lczcc Gedanke am Abende undauch wieder der erste bei meinem Erwachen, der, daß ich jezt nochnur wenige Minuten von Longwood entfernt und dem ohnerachtetvielleicht durch eine Ewigkeit davon getrennt sey!

Des Morgens kam der Großmarschall, wie ich aus meiner Hüt-te sah, von einem Offiziere begleitet so nahe vorüber, daß ich ihmzurufen konnte. Ich fragte von meinem Gefängnisse aus, wie sichder Kaiser befinde. Der Großmarschall gicng nach Plantation-House zu dem Gouverneur; ahnt allen Zweifel meinetwegen, aberworin konnte wohl sein Auftrag bestehen? Waö mochte wohl nurder Kaiser denken, waS in dieser Angelegenheit verlangen? DaSkam mir gar nicht aus dem Sinne. Als aber dann der Groß-Marschall zurückkam, machte er mit traurigem Blicke eine Gcbehr-de, die wie ein Abschied auSsah und mi5 das Herz zusammenpreßte.

Noch an dem nämlichen Morgen kam der General Gourgaudund Herr von Montholon bis an die vormalige Wohnung der Frauvon Bertrand, mir ziemlich nahe gegenüber. ES war ein süßesGefühl für mich, sie zu sehen und die Zeichen ihrer Theilnahmc