Druckschrift 
1 (1828)
Entstehung
Seite
276
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übergroßen Bürde. Der Knabe trug mit beidenHänden aus dem Kopfe einen mit Broden vollgestopf-ten Korb. Da er nicht so schnell gehen konnte wieseine Eltern, so mußte er oft laufen, die Erschütte-rung des Körpers warf aber dabei von Zeit zu Zeit einBrod heraus.

„Daß Du k^inemebr wegwirfst, Dummkopf....!"rief die Muttermund knirschte den Knaben mit denZähnen an?'

„ Ich werfe sie nicht weg, sie fallen von selber,was kann ich dafür?" erwiedecte er.

„Sey froh, daß ich die Hände nicht frei habe!"sagte die Frau wieder, wandte die eine Faust, alswolle sie.dem armen Jungen einen Schlag geben, undverschüttete dabei einen Hausen Mehl, der in einerdichten Wolke aufstob und mehr als zwei Brvde ge-geben haben würde: „Rasch, rasch!" sagte derMann, wir können ja wieder umkehren und sie auf-lesen, oder ein Anderer thut's. Nach so langer Nochwollen wir das, was wir haben, in heiligem Friedenverzehren!"

Indem kamen Leute von außen herzu; eines der-selben redete die Frau an: „Wo holt man den»Wrod?" — „Dort, dort," crwiederte sie und mur-melte, etwa zehn Schritte entfernter, hinzu: .„Diefremden Hunde werden wohl vollends alle Magazineund Backöfen leeren und uns nichts übrig lasten!"