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Staunen und mehr Ernst/ als man von einem sowunderlichen Kopfe erwarten konnte, zugehärt hatte:„Ich halte," fuhr er fort, „diesen Mönch mit sei-nem schleichenden Wesen und einfältigen Gerede füreinen Erzschelm. Ihr habt mir nicht vertraut, wasfür Heimlichkeiten er Euch neulich einprcdigte...."Don Rodrigo berichtete ihm die Unterredung. „UndIhr habt das alles erduldet?" rief Graf Attilio aus,„habt ihn gehen lassen, wie er kam?"
„ Was wollt Ihr? sollte ich mir denn alle Kapu-ziner Italiens auf den Hals Hetzen?"
„Ich weiß nicht," meinte Graf Attilio, „obich im Augenblicke bedacht hakte, daß es außer demTollkopfe noch mehr Kapuziner gäbe, aber es ver-trägt sich wohl selbst mit allen Regeln der Klugheit,sich von einem Kapuziner Genugthuung zu verschaffen.Man muß verstehen, gelegentlich dem ganzen Ordendoppelt und dreifach zu schmeicheln, dann kann manwohl einmal den Einzelnen ungestraft den Prügelkosten lassen. Für diesmal ist er ihm unverdienterWeise entwischt, aber ick nehme es auf mich, ihmeinzublauen, wie wir gewohnt sind, mit uns reden zulassen!"
„ Macht mir keinen schlimmen Handel ...."
„Verlaßt Euch auf mich, ich will Euch als Vet-ter und Freund dienen!"
„Was soll denn geschehen?"
„Noch weiß ich"s nicht, aber der Mönch erhält
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