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1 (1828)
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ren, der sich in Noth und Drangsal vertrallungsvollzu ihr wendet. Ist Geschehenes zu ändern, so leihtsie Licht und Kraft, daß es geändert werde, wo nicht,ist sie das einzige Mittel, um, wie das Sprichwortbesagt, aus der Noth eine Tugend zu machen. Sie lehrt,was Leichtsinn begann, mit Weisheit enden, vermag dieSeele, der Vorsehung Willen zu folgen, und giebtunbedachten, doch unwiderruflichen Entschlüssen alleHeiligkeit, alle Freudigkeit und allen Werth wahrenBerufes. Sie ist der sicher, durch jedes Labyrinth,vor jedem Abgrunde vorüber leitende Weg; wer ihrfolgt, sich ihr ganz überlaßt, wird froh zum frohenZiele gelangen. Ware Gertrud ihm gefolgt, so würdesie sicherlich eine heilige, in Gott zufriedene Nonnegeworden seyn. Aber die Unglückliche kämpfte mitihrem Joche und so fühlte sie dessen Last nur immerschwerer und drückender. Immer und immer gedach-te sie der verlornen Freiheit, verabscheute ihren Zu-stand und verlor sich in eitlem Haschen nach Wünschen,die in Ewigkeit nicht erfüllt werden konnten. Sieerwog ohn' Unterlaß die trübe Vergangenheit, führte sichalle Umstände, die sie nach und nach dahin führten,wo sie jetzt war, ins Eedächtniß zurück, vernichtclein Gedanken alles, was sie in der Wirklichkeit ge-than hatte, klagte sich selbst der Feigheit, Andere derTirannei und Untreue an und that alles, sich selbstzu zerstören. Ihre Schönheit beweinte und bewundertesie, bejammerte ihre Jugend und deren Schicksal, inI. Q