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ist aber die Ursache vorbei/ die Seele ruhig, dann
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„Nein, nein," erwiederte Gertrud heftig, dieUrsache ist die genannte! "
Der Vikar setzte seine Fragen fort, mehr um sei-ner eigenen Beruhigung willen, als weil er es nö-Ihig glaubte; Gertrud war aber entschieden, ihn zuhintergehen. Außer dem Abscheu, den ihr der Ge-danke erregte, diesem rechtschaffenen, würdigen, soweit vom Ecrathen ihres Zustandes entfernten Manneihre Schwäche zu gestehen, bedachte sie wohl, daßer sie vor dem Schleier retten könne; das war aberauch die Grenze seiner Autorität und seines Schutzes. —War er fort, so befand sie sich wieder in der Gewaltdes Fürsten, und was sie auch dann in diesem Hauseleiden mußte, der Geistliche erfuhr es entweder nicht,oder konnte, wenn es auch der Fall war, mit dembestgn Willen ihr nicht Helsen, sondern sie nur be-klagen.
Der Prüfer ermüdete eher im Fragen, als Ger-trud im Lügen. Er konnte an allen ihren Antwor-ten nichts aussetzen, er hatte keinen Grund, derenRichtigkeit zu bezweifeln, hörte endlich auf und sagteihr nun alles, was er geschickt glaubte, sie in ihremguten Vorsätze zu bestärken, wünschte ihr Glück undempfahl sich. Als er über den Saal weg, dem Ein-gänge zuschritt, begegnete er dem wie zufällig vor-übergehenden Fürsten und drückte ihm seine Zufrie-
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