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und sagte leise: „Sie ist diinn;" wie um ihnen al-les, was er gesagt hatte, ins Gedächlniß zurückzuru-fen. Luzia hatte nach nie das Innere eines Klostersgesehen; als sie ins Sprachzimmer getreten war, forsch-te sie ringsumher nach der Signora, um ihre Be-grüßung anzubringen, und da sie dieselbe nicht sah,blieb sie ein wenig verdutzt stehen. Nun ging aberder Pater nach einer Ecke, Agnes folgte ihm und siegewahrte daselbst ein kleines, fenstcrähnliches, vier-eckiges Loch, mit zwei starken, dichten Eisenstangenversehen, die kaum handbreit von einander abstanden;hinter dem Loche eine Nonne. Sie schien etwa fünfund zwanzig Jahr alt, und ihr erster Anblick gab denEindruck der Schönheit, wenn gleich einer ermatte-ten, verblühten, ja fast zerstörten Schönheit. Einschwarzer Schleier siel zu beiden Seiten ihres Gesichtsvom Haupte hernieder, und unter ihm bedeckte eineKopfbinde vom weißesteN Linnen halb die nicht minderblendende Stirn. Eine zweite, in Falten gelegte,Binde umzog ihr Gesicht und endete unterm Kinne alsHalsschleier, der ziemlich bis auf den Busen herab-hing und den Saum eines schwarzen Ueberkleides be-deckte. Ihre Stirn runzelte sich zuweilen wie imSchmerz, und dann zogen sich ein Paar rabenschwarzeAugenbrauen rasch unter ihr zusammen. Die gleich dun-keln Augen hefteten mit stolzem Blick auf der Ande-ren Antlitz oder sanken, wie um sich zu verbergen,zu Boden. Aufmerksame Beobachter würden jetzt