Druckschrift 
1 (1828)
Entstehung
Seite
146
Einzelbild herunterladen
 

146

sich wechselseitig aus Liner zwischen ihnen stehendenWeinflasche cinschenkten.

Sie flxirten die Ankommenden sehr genau, beson-ders der eine, welcher eben seine Rechte mit drei aus-gestreckten Fingern emporhielt und ein lautes „ sechs "dazu ausbrüllte. Er betrachtete Nenzo'n von oben -bis unten und winkte dann seinem Kameraden , so-wie dem Draußenstehenden, der ihm mit dem Kopfezunickte. Nenzo faßte Argwohn, sah zweifelhaft voneinem seiner Gefährten zum andern und schien vonihnen Aufklärung über diese Grimassen zu erwarten;aber ihre Mienen besagten nichts als einen sehr star-ken Appetit- Der Wirth trat zu ihm, wie seinerBefehle gewärtig, und Rcnzo führte ihn ins Neben-zimmer, wo er ein Abendessen bestellte.

„Wer sind denn die Fremden?" fragte er dann leise,als der Wirth mit einem groben Tischtuche unterm Ar-me, in der Hand eine Flasche Wein, zurückkam.

„Ich kenne sie nicht;" war die Antwort, alser das Tischtuch ausbreitete.

„Wie? keinen einzigen?"

„Ihr wißt," sagte jener, indem er das Tuchmit beiden Händen hin- und herzerrte, „das erste, wasein Gastwirth zu beobachten hat, ist, sich um andrerThun und Treiben nicht zu bekümmern; wenn sick-nämlich die Neugierde der Weiber in Schrankenhalten läßt. Man würde sich immer wohl dabei mit«llen Fremden, die kommen und gehen, befinden, woll-

^ O ^1 M, ^' s,!,'F>M»»«i

!

WMjMÜl-Ki>,. lirtdikit«!l z>dmb!

M tik«illMÜ'i

Wt, ?«kiiiii

>l

A-zii j^ hmtniii

! dkülß,,,

^ IliaoLr

j »8«