„Du hast zu gebieten. Heute ginge ich für Dichins Feuer!"
„Du bist dem Herrn Pfarrer fünf und zwanzigLire Pacht schuldig/ für sein Feld'/ das er Dir ver-gangenes Jahr überließ."
Ach! Renzo, Renzo! Du vergällst mir alles Gu-te. An was erinnerst Du mich da! Du hast miralle Freudigkeit benommen!"
i, Wenn ich dieser Schuld 'gedenke , " sagte Ren-zo, „so geschieht es, weil ich Dir ein Mittel angebenkann, sie abzutragen."
„Ist das wahr?"
- „Es ist wahr. Würde es Dir lieb seyn ?"
„Ob es mir lieb Ware? Ob es mir lieb wäre?Und wäre es nur, um die schiefen Gesichter und dasKopfschütteln des Pfarrers nicht mehr zu sehen, waser beides kein Mal unterläßt, wo er mir begegnet. Unddann das ewiger „„Vergiß nicht, Tonio!— Tonis!wann machen wir die Sache ab?"" so daß ich selbstbei der Predigt, ''wenn er mich anstckrrt, immer inFurcht schwebe, daß er mir nicht vor allen Leuten zu-rufe: „„ Meine fünf und'zwanzig Lire!" " — Ver-dammte fünf und zwanzig Lire! Ich habe ihm schonmeiner Frau ihre goldne Halskette zum Pfände gebenmüssen, und hätte sie gern wieder, um'Polenta da-für anzuschaffen. Aber_"
„Aber, aber, wenn Du mir'einen GefalleU thunwillst, so sind fünf und zwanzig Lire Dein.'"'