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1 (1828)
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kann, sagen darf? -Euren Schutz! Ich wußte wohl,'daß die Schuldlose unter Gottes Schutz stehe, aberIhr habt mich so sehr davon überzeugt, daß es un-nöthig ist, langer mit Euch ihretwegen zu reden. Lu-zia! sage ich, sehet — mit welcher freien Stirn undfestem Auge!"

„Was, in meinem Hause?."

„ Ich bedaure Euer Haus: es ruht Fluch aufihm. Ihr glaubtet, Gott habe nur darum ein We-sen nach seinem Ebenbilde geschaffen, daß Ihr es quä-le» solltet; Ihr glaubtet, er könne es nicht verthei-dl'gen, verwarft seine Mahnung: Ihr seyd gerichtet.Pharao's Herz war so hart als das Eure, und Gotthat es dennoch gebrochen. Luzia ist sicher vor Euch;das sage ich schwacher Mönch. Und was Euch be-trifft, so merket wohl, was ich Euch weissage: Es wirdein Tag kommen."

Bis jetzt hatte Don Rodrigo wortlos zwischenWuth und Staunen geschwebt; als er aber eine Weis-sagung ankündigen hörte, vereinte sich seinem Zornein unbestimmter, geheimnißvoller Schauder. Ecstreckte die Hand drohend in die Luft und unterbrachden Unheil bringenden Propheten mit lauter Stimme:„Aus meinen Augen, verwegener Schurke, umkut-teter Tagedieb!"

Diese deutlichenWorte machten den Bruder Chri-stoforusalöbald verstummen. Dem Gedanken der Mis-handlung und des Schimpfes stand in ihm seit langer