Druckschrift 
1 (1828)
Entstehung
Seite
107
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und Schrecken lassen. Ein Wort von Euch kannalles wieder gut machen."

„Nun wohl!" sagte Don Rodri'go „da Ihrglaubt,, daß ich so viel für diese Person thun kann,da sie Euch so sehr am Herzen liegt., . ."

„Nun?" fragte eifrig Bruder Ehristoforus, demGeberde und Mienen Don Rodrigo's die Hoffnungwieder benahmen, welche diese Worte zu gebenschienen.

„Nun so rathe ich ihr, sich in meinen Schutz zubegeben. Es soll ihr nichts abgehen, Niemand ihrzu nahe treten, so wahr ich eia Kavalier bin!" Beidiesem Vorschläge konnte der Mönch seinen bis jetzt ge-zahnnen Unwillen nicht langer zurückhalten. AlleKlugheit und Geduld, die er sich vorgesetzt hatte, ver-ließen ihn, er verjüngte sich und siand mit verdop-pelter Kraft da.

„ Euren Schutz!" rief er aus, indem er zweiSchritte zurück wich, sich stolz auf den rechten Fußstützte, die rechte Hand in die Hüfte stemmte und dieLinke mit ausgestrecktem Zeigefinger nach Don Nodri-go, den er mit flammenden Augen ansah, erhob;,„Euren Schutz! Wohlgesprochen, wohlgethan mitsolchem Vorschläge! Das Maaß ist gefüllt, ich fürchteEuch nicht mehr! "

„Was sagt Ihr, Pater?"

„Ich sage, was man zu einem ganz von Gottverlassenen Menschen, der keine Furcht metzreinflößen