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1 (1828)
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Das Leben?"

Das Leben!" '' ..

Ihr wißt ja wohl, daß ich jedes Mal, wo Ihrmir etwas wirklich im Vertrauen sagtet-"

Großsprecherin! wie oft-"

Perpetua merkte, daß sie einen falschen Ton an-geschlagen hatte, deshalb änderte sie ihn augenblicklich.Mein lieber Herr!" sprach sie mit gerührter undrührender Stimme,ich habe Euch immerdar treugedient, und will ich jetzt das Geheimniß wissen, sogeschieht es in der guten Absicht, Euch zu helfen und zurathen. Eure Seele zu erleichtern."

Don Abbondio hatte vielleicht eben so große Lust,sein Geheimniß loszuwerden, als Perpetua, es zuerfahren; er schlug also ihre erneuten immer heftigemAngriffe auch immer schwächer zurück, sie mußteihmeinmal über das andere schwören, zu schweigen, und soerzählte er ihr denn unter manchem Ach und Wehden verzweifelten Fall. Als er zu dem erschrecklichenNamen des Anstifters kam, mußte Perpetua einenneuen feierlichen Schwur oblegen, und nachdem erden Namen ausgesprochen hatte, siel er in seinenLehnsessel zurück, seufzte schwer auf und erhob beideHände, gleich befehlend wie bittend, indem er sagte: Um Gottes Willen!"

Ach du Allbarmherziger!" schrie Perpetua,wel-cker Schuft! welcher Betrüger! welcher gottverges-sene Mensch!"