Druckschrift 
1 (1828)
Entstehung
Seite
19
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Nichts, nichts!" erwiedcrte Don Abbondio,auf seinen Sessel zurücksinkend.

Wie? nichts? das wollet Ihr mir weiß machen,so schlimm es auch Ist! Es hat sich etwas Bedeu-tendes ereignet!"

Aber mein Gott! wenn ich sage nichts! so istes entweder nichts, oder etwas, das ich nicht sagendarf! "

Auch mir nicht? Und wer wird Euch denn pfle-gen und warten und rathen?"

>, Ich sage Dir, schweig! und mache mich nichtnoch verdrießlicher? Gieb mir ein Glas Wein!"

Und Ihr wollet also gegen mich behaupten, daßcs nichts sey?" sagte Perpetua, indem sie das Glasvoll schenkte Und es ihm vorhielt, wie nur als Lohndes Geständnisses.

Gieb, Gieb!" rief Don Abbondio, das Glasmit zitternder Hand ergreifend und es in der Eile halbvergießend.

Ihr wollet also, daß ich in der ganzen Nach-barschaft umherlaufe und frage: was meinem Herrnbegegnet sey?" sagte Perpetua, sich dicht vor ihnstellend, die Hände in die Seiten gestemmt und dieEllenbogen ausgesprcizt- Sie sah ihn dabei so scharfan. als wollte sie ihm das Geheimniß von den Au-gen saugen.

-Um Gottes Willen! mache mich nicht schwatzhaft,Perpetua! es gilt das Leben!"